Rezepte

Hier findet Ihr jeden Monat neue und leckere Rezepte zum selber machen.

Dezember / Januar: Stollencreme

Du brauchst (für 4 Personen):

- 100ml Apfelsaft
- 50g Rosinen
- 1 Messerspitze Zimtpulver
- 2 Pck. Vanillezucker
- 500g Speisequark (20% Fett)
- 100g Lebkuchen
- 4 EL flüssigen Honig
- 4 Desertgläser

So geht’s:

Gib den Apfelsaft mit den Rosinen, dem Zimt und dem Vanillezucker in einen Topf und erhitze das Ganze. Wenn die Mischung kocht, nimm sie vom Herd und lass sie abkühlen.
Vermenge in einer weiteren Schüssel den Quark mit dem Honig und gib die Rosinenmischung dazu.
Zerbrösle den Lebkuchen in kleine Stücke. Schichte nun die Brösel und den Quark immer abwechselnd in die Gläser. Achte darauf, dass du vorsichtig bist und die Schichten sich nicht allzu sehr vermischen.

Dezember / Januar: Rote-Bete-Suppe mit Röstkartoffeln

Du brauchst (für 4 Personen):

- 500g Rote Beten
- Salz und Pfeffer
- 250 g Kartoffeln
- 5 EL Öl
- ½ TL italienische Kräuter (getrocknet oder frisch)
- 1 große Zwiebel
- 1 l Gemüsebrühe
- 1 EL Zitronensaft

So geht’s:

Wasche die Roten Beten und lasse sie etwa eine halbe Stunde in kochendem Salzwasser garen. Schäle nun die Kartoffeln und schneide sie in kleine Würfel. Gib 2 EL Öl in eine beschichtete Pfanne und brate die Kartoffeln darin 10 – 15 an. Währenddessen kannst du sie mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Gieße nun die Roten Beten ab und lasse sie in kaltem Wasser abkühlen. Im Wasser kannst du sie auch gut pellen. Nimm sie nach dem Pellen heraus und würfle sie fein. Schäle und würfle nun auch die Zwiebel und dünste beides zusammen mit 3 EL Öl in einem Topf  kurz an. Lösche sie dann mit der Gemüsebrühe ab und lass die Suppe noch mal 5 Minuten köcheln. Püriere nun die Suppe und schmecke sie mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab.
Suppe und Kartoffeln kannst du zusammen gut servieren.

Dezember / Januar: Schweizer Müsli

Du brauchst (für 4 Personen):

- 5–6 EL blütenzarte Haferflocken
- 1 Messerspitze Zimtpulver
- 1 Apfel
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Birne
- 150g Vollmilchjoghurt
- 4 EL flüssiger Honig
- nach Geschmack Zimt zum Bestreuen

So geht’s:

Vermische die Haferflocken mit dem Zimt. Gib 125 ml kaltes Wasser dazu und lass die Mischungüber Nacht zugedeckt im Kühlschrank quellen. Wasche am nächsten Morgen das Obst und viertle und entkerne es. Reibe den Apfel grob und beträufle ihn mit Zitronensaft, damit er nicht braun wird.
Vermische nun Joghurt, Apfel und Haferflocken. Teile das Müsli in Portionen und bestreue es mit der inzwischen gewürfelten Birne. Träufle Honig darüber bestäube das Müsli nach Belieben mit Zimt.

Oktober / November: Kinderpunsch

Du brauchst (für 1 Liter):

- 1 Liter Früchtetee
- eine Orange
- drei Zimtstangen
- 2 TL Zucker

So geht’s:

Übergieße zwei Früchteteebeutel mit einem Liter kochendem Wasser und lasse den Tee ziehen, die Zeit kannst du auf der Verpackung nachlesen.
Fülle den Früchtetee in einen Topf, nachdem du die Teebeutel entfernt hast. Gib drei Orangenschreiben und drei Zimtstangen dazu. Lasse das ganz nun aufkochen und anschließend 10 Minuten leise köcheln. Währenddessen kannst du mit dem Zucker noch etwas würzen. 2 TL ist ein Durchschnittswert, magst du es gerne besonders süß, nimm ruhig etwas mehr Zucker, möchtest du den Punsch lieber etwas herber, dann nimm nicht ganz so viel Zucker.
Entferne zum Schluss die Zimtstangen, presse die Orangenscheiben noch einmal richtig aus und entferne sie dann ebenfalls.
Am Besten servierst du den Punsch gleich, solange er noch warm ist. (Foto © hofschlaeger / PIXELIO)

Oktober / November: Bratäpfel

Du brauchst:

- Äpfel (pro Person 1 - 2 Äpfel)
- Honig
- Sahne
- Nüsse
- Streusel
- Mandeln
- Zimt
- Zucker
- Kerngehäuseausstecher

So geht’s:

Wasche deine Äpfel als erstes und entferne das Kerngehäuse. Heize nun den Backofen vor auf 175°C und lege ein Blech mit Backpapier aus. Verteile deine Äpfel darauf und kümmere dich nun um den Geschmack. Das Loch in der Mitte des Apfels kannst du füllen mit allem möglichen, worauf du Lust hast. Du kannst z.B. Nüsse und Mandeln hacken und sie in die Äpfel füllen. Die Streusel, die man normalerweise auf dem Streuselkuchen findet, passen auch sehr gut zu Bratäpfeln. Dann kannst du alles auffüllen mit Honig, Milch oder Sahne. Zum Schluss bestreust du dem Apfel nach Geschmack mit Zucker oder Zimt.
Dann werden die Äpfel gebacken. Etwa eine halbe Stunde. Die Schale wird dabei schrumplig, aber das macht nichts, das soll sogar so sein. Es kann auch sein, dass die Äpfel aufplatzen. Das verändert auch den Geschmack nicht. Falls du dem Aufplatzen trotzdem vorbeugen möchtest, kannst du die Äpfel vor dem Backen ein einigen Stellen leicht einritzen.
Gut dazu passt Vanillesoße. (Foto © Aira / PIXELIO)

Oktober / November: Vanillesoße

Du brauchst:

- eine halbe Vanilleschote
- einen halben TL Speisestärke
- 150 ml Milch
- 100 ml Sahne
- 2 Eigelb
- einen halben EL Zucker

So geht’s:

Schneide die halbe Vanilleschote der Länge nach auf und kratze mit einem Messer das Mark heraus. Gib das Mark zusammen mit der Milch und der Sahne in einem Topf und bring es zum Kochen. Trenne als nächstes zwei Eier, du brauchst nur die Eigelbe. Vermische die Eigelbe mit dem Zucker und der Stärke. Gib diese Mischung unter Rühren zu dem Milch-Gemisch. Das Ganze muss nun noch einmal kurz aufkochen und die Soße ist fertig. (Foto © wrw / PIXELIO)

August / September: Chili con carne (ohne  carne)

Du brauchst:

- 1 bis 1,5 kg Tomaten
- 2 Dosen Mais
- 2 Dosen Kidney-Bohnen
- 1 Paprika
- 2 bis 3 Chilischoten
- Pfeffer und Salz

So geht’s:

Jetzt zu dieser Jahreszeiten finden öfters Grillparties statt, zu denen jeder Gast etwas mitbringen soll, z.B. einen Salat. Wenn man allerdings keine Lust hast, den 5. Nudelsalat mitzubringen, sollte man sich etwas Neues ausdenken.
Wie wär’s da mit Chili con carne (das ist spanisch und heißt auf deutsch “Chili mit Fleisch”)? Diese Speise, die sonst als Hauptgericht serviert wird, ist dann also eine Beilage. In diesem Fall lassen wir das Fleisch allerdings weg, das liegt ja schließlich auf dem Grill!
Also, los geht’s! Als erstes solltest du die Tomaten waschen und von allem Grünen befreien. Wenn du Lust hast und es dir besser schmeckt kannst, du sie auch schälen, das ist allerdings nicht unbedingt nötig und macht eine Menge Arbeit.
Gib die Tomaten als nächstes in eine Schüssel und “zermatsche” sie mit einer Gabel zu einem Brei.
Wasche nun die Paprika, entferne das Innere und schneide sie in kleine Stücke. Gib sie dann zu den Tomaten.
Der Mais und die Bohnen sind schnell hinzugefügt, nun erhitzt du die Masse auf mittlerer Stufe bis sie schwach kocht.
In der Zwischenzeit schneidest du die Chilischoten der Länge nach auf ( jede Schote nur einmal, nicht zu klein schneiden!). 2 -3 Chilischoten ist nur ein Vorschlag. Wahrscheinlich magst du das Essen nicht allzu scharf, dann halte dich wirklich an dieses Maß. Wenn du scharf magst, kannst du es auch mit 4 oder 5 versuchen, damit solltest du aber vorsichtig sein.
Wenn die Masse kocht, gib die Chilischoten dazu und schmecke das Ganz noch mit Pfeffer und Salz ab.
Dann warm servieren oder abkühlen lassen.

August / September: Apfelkuchen

Du brauchst:

- 4 bis 6 Äpfel
- 70 g Butter
- 1 Tasse Mehl
- 1 Tasse Speisestärke (z.B. Mondamin)
- 1 Tasse Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- einen Schuss Milch

So geht’s:

Es dauert nicht mehr lange, dann sind die ersten Äpfel reif. Aus diesem Anlass gibt es diesmal das Rezept für einen richtigen Apfelkuchen wie aus Omas Zeiten. Am besten natürlich mit selbst gepflückten Äpfeln.
Als erstes solltest du den Ofen vorheizen, auf 180°C. Dann wäschst du die Äpfel, entfernst die Kerngehäuse und schneidest sie in dünne Schnitze, die du anschließend in einer Springform verteilst.
Die restlichen Zutaten verrührst du alle zu einem glatten Teig und gießt ihn gleichmäßig über die Äpfel.
Wenn der Ofen heiß genug ist, kannst du den Kuchen hinein schieben und etwa 40 Minuten backen.
Ob er fertig ist, kannst du mit der Stäbchenmethode herausfinden. Außerdem sollte er eine goldbraune Kruste bekommen haben.
Wenn er gut ist, holst du ihn aus dem Ofen und bestreust ihn noch mit Puderzucker.
Am leckersten ist er, wenn er gleich warm gegessen wird.

Juni / Juli: Limonade

Du brauchst (für 1 Liter):

- 800 - 900 ml Wasser
- 3 - 5 Zitronen oder Limetten
- Zucker
- Topf
- Schüssel
- Zitronenpresse

So geht’s:

Zitronen sind sehr sauer. Wenn du Limo herstellst, solltest du dir überlegen, wie sauer und wie kräftig dein Getränk nach Zitrone schmecken soll. Je nach dem nimmst du also weniger Wasser und mehr Zitronen oder umgekehrt.
Du beginnst mit dem Erwärmen des Wassers. Es muss nicht unbedingt kochen, aber wenn das Wasser warm ist, löst sich der Zucker besser auf. Wenn das Wasser also einigermaßen warm ist, füllst du den Zucker hinein, wenn du es sehr süß magst, etwa 3 gehäufte Esslöffel, magst du es nicht so süß, nimmst du 1 - 2 Esslöffel.
Als nächstes presst du die Zitronen aus. Gieß den puren Zitronensaft in eine Schüssel und achte darauf, dass du alle Kerne raussammelst.
Nun vermischst du den Zitronensaft mit dem Zuckerwasser und rührst kräftig um. Wenn du möchtest, kannst du die Limo nun in eine Kanne füllen und servieren.
Besonders schön ist es, wenn du noch eine weitere Zitrone hast, aus der du Scheiben schneidest. Diese (am besten noch einmal halbierten) Scheiben sehen sehr schön aus, wenn du sie als Deko in die Gläser legst.

Juni / Juli: Rohkost mit Dipp

Du brauchst:

- Verschiedenes Gemüse (z.B. Karotten, Paprika, Gurken…)
- Ein Becher Naturjoghurt
- Gartenkräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Basilikum…)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika…)

So geht’s:

Der perfekte Sommersnack für Zwischendurch sind Gemüsestifte mit Dip. Passt sehr gut zum Picknick in Darmstadts Natur oder zum Zwischendurch essen, wenn man vom Sommer, bzw. den sommerlichen Aktivitäten Hunger bekommt. Und außerdem sehr einfach zuzubereiten. Wasch das Gemüse, schäle es eventuell und schneide es in mundgerechte Stücke (Sticks, Scheiben, Würfel, usw.).
Dann gibst du den Joghurt in eine Schüssel. Quark eignet sich auch. Die Gartenkräuter hackst du klein und gibst sie zum Joghurt. Mit den Gewürzen kannst du den Dipp abschmecken, das verleiht dem Ganzen eine feinere Note.
Gut umrühren und fertig. Wenn du den Snack für unterwegs mitnehmen willst, solltest du den Dipp in einen dichten Behälter füllen und in einer Kühltasche aufbewahren, da er wegen dem Joghurt schnell schlecht werden kann. (Foto © tokamuwi / PIXELIO)