Basteltipps
Hier findet Ihr jeden Monat neue und tolle Tipps zum selber basteln.
Vorteile, die Kresse hat, gibt es massenhaft. Dass sie auch bei Leuten ohne Grünem Daumen gedeiht, gesund ist (Vitamin C & B, Eisen, Calcium, Folsäure) und einem Butterbrot den nötigen “Pepp” gibt, sind nur einige davon.
- Ein kleines Döschen
- Watte oder Haushaltspapier (Taschentücher, Küchenpapier, Toilettenpapier)
- Kressesamen
So geht’s:
Lege einfach das Döschen (es funktioniert auch mit einer Untertasse) mit Watte, bzw. dem Papier aus. Hierbei reicht eine Schicht von ca. einem Zentimeter völlig aus, hast du aber ein etwas tieferes Döschen und möchtest die Kresse später gut ernten können, kannst du natürlich auch das komplette Döschen mit Watte füllen.
Sorge dafür, dass die Watte komplett mit Wasser durchtränkt ist. Bestreue sie dann mit den Kressesamen (ein Päckchen Samen reicht meist für einen knappen m², streue also nicht zu viele Samen, es könnte ihnen ja zu eng werden.
Wenn du regelmäßig gießt, die Watte also immer gleichmäßig durchfeuchtet ist, kannst du nach circa einer Woche ernten. (Foto © naliha / PIXELIO)
Dass kneten Spaß macht, und dabei echt tolle Werke herauskommen können, weiß jeder. Noch mehr Spaß macht es allerdings, wenn man die Knete selbstgemacht hat.
- ½ Tasse lauwarmes Wasser
- ¼ Tasse Salz
- 2 Tassen Mehl
- 1 EL Alaun = Kaliumaluminiumsulfat (aus der Apotheke)
- 1 EL Öl
- Farbe ( z.B. rot – Rotebeetesaft, ansonsten Lebensmittelfarben)
So geht’s:
Vermische Wasser, Salz und Alaun in einer großen Schüssel. Lass dir mit dem Alaun von einem Erwachsenen helfen (Vorsicht: Es ist gesundheitsschädlich!). Möchtest du farbige Knete haben, muss jetzt, also vor Zugabe des Mehl, die Farbe hinzugegeben werden, danach das Mehl und das Öl. Mit dem Rührgerät alles gut durchmischen. Wenn die Knete die richtige Konsistenz hat, ist sie fertig. Was das Rührgerät betrifft: Direkt nach Herstellung der Knete sollte es nicht mit weiteren Lebensmitteln in Berührung kommen, nachdem die Knethaken aber gespült wurden, gibt es gesundheitlich kein Problem mehr. (Foto © Laumirella / PIXELIO)
- 200 ml Wasser
- 60 ml Spülmittel
- ½ TL Zuckersirup
- Einen leeren Seifenblasenbehälter
So geht’s:
Vermische die Zutaten in einer Schüssel und schäume sie ordentlich auf. Warte einige Minuten, bis der Schaum verschwunden ist und fülle die Flüssigkeit in den Seifenblasenbehälter. Jetzt kannst du nach Lust und Laune Blasen produzieren. (Foto © Dany1705 / PIXELIO)
- Einen alten Handschuh, ggf. keinen Skihandschuh
- Filz, bzw. Pappe
- Nadel und Nähgarn
- Schere u. eventuell Kleber
So geht’s:
Wenn es kalt ist, tragen viele Menschen Mützen, Schals und Handschuhe, um sich zu wärmen. Je mehr man aber trägt, desto höher ist auch das Risiko, etwas zu verlieren. Den zweiten Handschuh nicht zu finden, kennt wohl jeder von uns. Was aber macht man dann mit dem einzelnen übriggebliebenen Handschuh? Wegwerfen? Warum denn? Daraus lässt sich eine niedliche Handpuppe fertigen und zwar ganz einfach.
Jeder Finger stellt eine Figur dar. Man kann diese Figuren nach Lust und Laune gestalten. Ein kleines Mäuschen etwa entsteht, indem man jeweils zwei Ohren aus Filz, wahlweise auch Pappe (am besten in grau, braun oder der Farbe des Handschuhs) ausschneidet und diese festklebt. Für bessere Haltbarkeit kann man die Öhrchen auch, sofern man filz verwendet, annähen. Ein kleines Gesicht lässt sich schnell aussticken.
Aus diese Weise lassen sich die unterschiedlichsten und kreativsten Figuren herstellen. Wie wäre es, wenn man sein Lieblingstier darstellt? Oder ein ganz neues Wesen erfindet?
- Blütenköpfe, die dir gefallen
- Mehrere schwere Bücher
- Zu verzierende Objekte
- Kleber
So geht’s:
Bald kommt der Frühling, und mit ihm die vielen bunten Blumen. Ab März kann man z.B. Gänseblümchen pflücken, ab April blüht der Löwenzahn, ab Mai der scharfe Hahnenfuß (auch bekannt als Butterblume) und ab Juni die Kornblume. Um diese Blüten dauerhaft als Dekoration zu benutzen, ist es empfehlenswert, sie zu pressen und zu trocknen. Dazu pflückt man die Blumen und trennt den Stiel mit dem Fingernagel ab (natürlich muss man den Stängel nicht abtrennen, je nach dem, was besser gefällt). Dann sucht man sich ein Buch und legt die Blumen in eine Seite. Buch und Seite sollte man sich merken. Dann legt man einige dicke, bzw. schwere Bücher darauf und wartet den Vorgang ab. Nach 2 – 3 Wochen sind die Blüten gepresst und komplett ausgetrocknet, sodass man sie gut aufkleben kann, z.B. auf Geschenke, Schulhefte, Boxen, usw.
- Schnur in der gewünschten Länge, z.B. 50 cm
- Wäscheklammern aus Holz
- Wasserfarben und Pinsel
- Verschiedenfarbige Pappe
- Schere und Kleber
So geht’s:
Das Problem mit zuvielen einzelnen Zetteln ist kein Neues. Da wäre es doch am Besten, wenn man etwas hat, wo man die Zettel sammeln kann, so etwas, wie eine Pinnwand, nur nicht mit “pinnen”.
Der Grundgedanke ist einfach, dass man seine Zettel mit einer Wäscheklammer an einer Schnur befestigt, die waagerecht an die wand gehängt wurde.
Und natürlich kann man seine Zettelschnur gestalten, wie man möchte.
Dazu malt man einfach die Klammern mit Wasserfarbe an und klebt über die Enden der Schnur ein Stück schöne Pappe, damit man die Knoten nicht sieht.
Man könnte zum Beispiel seine Klammern alle in Piraten verwandeln mit gestreiften Hemden und Augenklappen. In diesem Fall könnte das Stück Pappe braun sein und die Form eines gruseligen Piratenschiffs haben, das man natürlich mit Stiften oder Wasserfarbe verzieren kann.
Oder man bemalt die Klammern wie Bäume, also unten braun und oben grün, natürlich kann man auch mit einem Stück rundem Papier auf der oberen Hälfte der Klammer etwas nachhelfen. Die Pappe könnte in diesem Fall ein Haus darstellen. Oder man malt einfach schöne bunte Muster auf Klammern und Pappe.
Die Hauptsache ist, dass die Zettel halten und es schön aussieht.
Achtung: Wenn du Dinge mithilfe von Kleber an der Schnur befestigen möchtest, klebe die Schnur auf das Objekt und nicht andersherum. So vermeidest du, dass du nachher Kleber an der Wand oder an anderen Stellen hast.
- Metalldose, Form und Größe nach Belieben (z.B. im Bastelladen oder in gut sortierten Warenhäusern)
- Lack
- Kleber
- Verzierungen
So geht’s:
Bei den vielen Plätzchen in der Adventszeit sind Keksdosen beinahe unverzichtbar. Am liebsten isst man natürlich Kekse aus einer Dose, die man selbst gestaltet hat. Dazu sollte man sich zuerst eine herkömmliche Dose besorgen und mit Lack grundieren. Achte darauf, dass auch alle Stellen bemalt sind. Lass dir beim Lackieren der Dose am Besten helfen.
Dann musst du die Dose bloß noch verzieren. Du kannst z.B. mit Filzstiften etwas drauf malen oder du beklebst sie mit allerlei schönen Dingen, die du so findest. Du kannst etwas aus der Natur nehmen, wie Tannenzweige oder vielleicht sogar ein paar Kekse daraufkleben ( wenn niemand was dagegen hat). Die aufgeklebten Kekse kann man dann natürlich nicht mehr essen.
- Ein Geschenk
- Einen Puzzleball
So geht’s:
Wenn du jemandem zu Weihnachten etwas schenken möchtest, aber keine Ahnung hast, wie du es verpacken sollst, nimm doch einen Puzzleball. Das ist “mal was anderes” und auch gar nicht schwer (nur ein bisschen zeitaufwendig). Besorg dir einen Puzzleball ( es gibt sie in verschiedenen Größen) und puzzle ihn. Lass ein Loch, das so groß ist, dass das Geschenk noch durchpasst. Lege das Geschenk dann in den Ball und puzzle ihn fertig.
Wenn du einen Ball mit einem Motiv findest, das zum Geschenk oder dem Beschenkten passt, ist das natürlich doppelt gut. (Foto © hofschlaeger / PIXELIO)
- Eine leere Streichholzschachtel
- Kleber und Schere
- Buntes Papier
- Stifte
- Eventuell Federn oder Watte
- Eventuell Glitzer
- Eventuell Modellfiguren
- Eventuell Knete
So geht’s:
Ein wunderschöne Weihnachtsgeschenk ist eine selbstgebastelte Welt, die so klein ist, dass sie in eine Streichholzschachtel passt.
Besorg dir dazu eine Streichholzschachtel, natürlich ohne Streichhölzer, und bekleb’ sie zuerst mit buntem Papier, da die Aufdrucke auf Streichholzschachteln meistens nicht so schön sind.
Das Innere der Schachtel kannst du einrichten, wie du möchtest. Du kannst alles selbst machen.
Du kannst zum Beispiel aus Perlen eine kleine Figur legen, die du auf Watte bettest. Oder du machst eine “richtige” Figur aus Knete. Wenn dir das Selbstmachen zu “friemelig” ist, kann man auch Modellfiguren kaufen. Die gibt es in Spezialgeschäften für Modellbau.
Achte bei allem darauf, dass du es gut festgeklebt hast, damit nichts verrutscht.
Außen auf die Schachtel, bzw. auf das bunte Papier kannst du noch etwas schreiben; du kannst zum Beispiel deiner Welt einen Namen geben oder du schreibst einfach “Für … , Von …”
- Kürbis (am Besten Riesenkürbis oder Hokkaido-Kürbis)
- Messer
- Esslöffel
- Haarspray
- Teelicht
So geht’s:
Einen Kürbis bekommst du auf dem Markt und in der „Hauptherbstzeit“ in jedem Supermarkt. Wähle am Besten einen großen wohlgeformten Kürbis aus. Viele Leute finden orangefarbene Kürbisse am Schönsten, aber das ist Geschmackssache.
Schneide nun einen Deckel oben in den Kürbis. Du kannst den Schnitt im „Zick-Zack-Format“ machen, dann hält der Deckel besser. Lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen. Höhle nun mit dem Löffel das gesamte innere Fruchtfleisch mit den Kernen aus. Nun kannst du vorne ein Gesicht einritzen. Du kannst zum Beispiel eine richtig gruselige Fratze schneiden, oder du gibst dem Kürbis ein freundliches Lächeln. Nun kannst du schon ein Teelicht hineinstellen und den Kürbis vor die Haustür stellen, wo er alle deine Gäste begrüßen wird.
Tipp: Wenn du den Kürbis vollständig mit Haarspray besprühst, bevor du das Teelicht hineinstellst und anzündest, hält der Kürbis länger. Da Kürbisse nämlich zu einem Großteil aus Wasser bestehen, faulen sie sonst schnell. (Foto © BeKo / PIXELIO)













