Basteltipps
Hier findet Ihr jeden Monat neue und tolle Tipps zum selber basteln.
- Schnur in der gewünschten Länge, z.B. 50 cm
- Wäscheklammern aus Holz
- Wasserfarben und Pinsel
- Verschiedenfarbige Pappe
- Schere und Kleber
So geht’s:
Das Problem mit zuvielen einzelnen Zetteln ist kein Neues. Da wäre es doch am Besten, wenn man etwas hat, wo man die Zettel sammeln kann, so etwas, wie eine Pinnwand, nur nicht mit “pinnen”.
Der Grundgedanke ist einfach, dass man seine Zettel mit einer Wäscheklammer an einer Schnur befestigt, die waagerecht an die wand gehängt wurde.
Und natürlich kann man seine Zettelschnur gestalten, wie man möchte.
Dazu malt man einfach die Klammern mit Wasserfarbe an und klebt über die Enden der Schnur ein Stück schöne Pappe, damit man die Knoten nicht sieht.
Man könnte zum Beispiel seine Klammern alle in Piraten verwandeln mit gestreiften Hemden und Augenklappen. In diesem Fall könnte das Stück Pappe braun sein und die Form eines gruseligen Piratenschiffs haben, das man natürlich mit Stiften oder Wasserfarbe verzieren kann.
Oder man bemalt die Klammern wie Bäume, also unten braun und oben grün, natürlich kann man auch mit einem Stück rundem Papier auf der oberen Hälfte der Klammer etwas nachhelfen. Die Pappe könnte in diesem Fall ein Haus darstellen. Oder man malt einfach schöne bunte Muster auf Klammern und Pappe.
Die Hauptsache ist, dass die Zettel halten und es schön aussieht.
Achtung: Wenn du Dinge mithilfe von Kleber an der Schnur befestigen möchtest, klebe die Schnur auf das Objekt und nicht andersherum. So vermeidest du, dass du nachher Kleber an der Wand oder an anderen Stellen hast.
- Metalldose, Form und Größe nach Belieben (z.B. im Bastelladen oder in gut sortierten Warenhäusern)
- Lack
- Kleber
- Verzierungen
So geht’s:
Bei den vielen Plätzchen in der Adventszeit sind Keksdosen beinahe unverzichtbar. Am liebsten isst man natürlich Kekse aus einer Dose, die man selbst gestaltet hat. Dazu sollte man sich zuerst eine herkömmliche Dose besorgen und mit Lack grundieren. Achte darauf, dass auch alle Stellen bemalt sind. Lass dir beim Lackieren der Dose am Besten helfen.
Dann musst du die Dose bloß noch verzieren. Du kannst z.B. mit Filzstiften etwas drauf malen oder du beklebst sie mit allerlei schönen Dingen, die du so findest. Du kannst etwas aus der Natur nehmen, wie Tannenzweige oder vielleicht sogar ein paar Kekse daraufkleben ( wenn niemand was dagegen hat). Die aufgeklebten Kekse kann man dann natürlich nicht mehr essen.
- Ein Geschenk
- Einen Puzzleball
So geht’s:
Wenn du jemandem zu Weihnachten etwas schenken möchtest, aber keine Ahnung hast, wie du es verpacken sollst, nimm doch einen Puzzleball. Das ist “mal was anderes” und auch gar nicht schwer (nur ein bisschen zeitaufwendig). Besorg dir einen Puzzleball ( es gibt sie in verschiedenen Größen) und puzzle ihn. Lass ein Loch, das so groß ist, dass das Geschenk noch durchpasst. Lege das Geschenk dann in den Ball und puzzle ihn fertig.
Wenn du einen Ball mit einem Motiv findest, das zum Geschenk oder dem Beschenkten passt, ist das natürlich doppelt gut. (Foto © hofschlaeger / PIXELIO)
- Eine leere Streichholzschachtel
- Kleber und Schere
- Buntes Papier
- Stifte
- Eventuell Federn oder Watte
- Eventuell Glitzer
- Eventuell Modellfiguren
- Eventuell Knete
So geht’s:
Ein wunderschöne Weihnachtsgeschenk ist eine selbstgebastelte Welt, die so klein ist, dass sie in eine Streichholzschachtel passt.
Besorg dir dazu eine Streichholzschachtel, natürlich ohne Streichhölzer, und bekleb’ sie zuerst mit buntem Papier, da die Aufdrucke auf Streichholzschachteln meistens nicht so schön sind.
Das Innere der Schachtel kannst du einrichten, wie du möchtest. Du kannst alles selbst machen.
Du kannst zum Beispiel aus Perlen eine kleine Figur legen, die du auf Watte bettest. Oder du machst eine “richtige” Figur aus Knete. Wenn dir das Selbstmachen zu “friemelig” ist, kann man auch Modellfiguren kaufen. Die gibt es in Spezialgeschäften für Modellbau.
Achte bei allem darauf, dass du es gut festgeklebt hast, damit nichts verrutscht.
Außen auf die Schachtel, bzw. auf das bunte Papier kannst du noch etwas schreiben; du kannst zum Beispiel deiner Welt einen Namen geben oder du schreibst einfach “Für … , Von …”
- Kürbis (am Besten Riesenkürbis oder Hokkaido-Kürbis)
- Messer
- Esslöffel
- Haarspray
- Teelicht
So geht’s:
Einen Kürbis bekommst du auf dem Markt und in der „Hauptherbstzeit“ in jedem Supermarkt. Wähle am Besten einen großen wohlgeformten Kürbis aus. Viele Leute finden orangefarbene Kürbisse am Schönsten, aber das ist Geschmackssache.
Schneide nun einen Deckel oben in den Kürbis. Du kannst den Schnitt im „Zick-Zack-Format“ machen, dann hält der Deckel besser. Lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen. Höhle nun mit dem Löffel das gesamte innere Fruchtfleisch mit den Kernen aus. Nun kannst du vorne ein Gesicht einritzen. Du kannst zum Beispiel eine richtig gruselige Fratze schneiden, oder du gibst dem Kürbis ein freundliches Lächeln. Nun kannst du schon ein Teelicht hineinstellen und den Kürbis vor die Haustür stellen, wo er alle deine Gäste begrüßen wird.
Tipp: Wenn du den Kürbis vollständig mit Haarspray besprühst, bevor du das Teelicht hineinstellst und anzündest, hält der Kürbis länger. Da Kürbisse nämlich zu einem Großteil aus Wasser bestehen, faulen sie sonst schnell. (Foto © BeKo / PIXELIO)
Hier eine kleine Übersicht, was man mit Orangen im Herbst so alles anstellen kann:
Auf jeden Fall brauchst Du:
- Orangen
Du könntest außerdem brauchen:
- Messer
- Gewürznelken
- Saftpresse
- Nadel und Faden
- Zucker
- Wasser
Und das kann man damit machen:
Getrocknete Orangenscheiben
Schneide eine oder mehrere Orangen (je nachdem, wie viel du brauchst) in Scheiben und trockne sie etwa eine Stunde im Backofen bei max. 100°C. Danach kannst du sie dekorativ anrichten oder eine Faden durchziehen und aufhängen.
Orangen als Duftspender
Stecke einige Gewürznelken (pro Orange etwa 20 Stück) gleichmäßig verteilt in die Orangen und verteile sie in der Wohnung. Das sieht erstens gut aus, und zweitens verströmt die Mischung aus Nelken und Orangen einen wunderbaren herbstlichen Duft.
Orangen als Glasdeko
Schneide eine Orange in Scheiben und ritze die Scheiben zur Hälfte. Damit kannst du Gläser dekorieren, wenn Getränke serviert werden.
Orangensaft
Presst du 4-5 Orangen aus, verdünnst es eventuell mit etwas Wasser und süßt es nach Geschmack hast du frischgepressten O-Saft für 2 Personen hergestellt.
Deko
Geht es um Dekoration, dann sind Orangen so vielseitig, wie kein anderes Obst. Neben all den oben genannten Möglichkeiten kannst du mit Orangen wunderbare Stillleben schaffen. Wenn du zum Beispiel in einer kleinen Schale einige Orangen(scheiben) verteilst und noch Andere Dinge, wie z.B. Nüsse, Zimtstangen oder Kastanien, dazulegst, wirst du sofort in Herbststimmung kommen.
(Fotos © knipseline, sagovax, simbamo, wrw / PIXELIO)
- Pappkarton (solchen, den man noch gut einrollen kann)
- Transparentpapier
- Schere
- Kleber
- Teelicht
So geht’s:
Nichts passt an lauen Spätsommerabenden besser auf den Tisch als ein hübsches Windlicht, dass alle Gesichter in einen magisch flackernden Kerzenschein taucht. Und das geht ganz einfach selbst herzustellen:
Die Grundidee besteht immer daraus, dass man ein Stück Karton so zusammenrollt, dass die beiden Enden gerade so überlappen und es so festklebt.
Vorher kann man allerdings in den Pappkarton noch Löcher schneiden, z.B. in Herzform oder Sternform. Hinter diese klebt man dann an die spätere Innenseite der Rolle etwas Transparentpapier.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann einfarbige Lichter basteln, oder verschiedenfarbiges Transparentpapier verwenden. Natürlich kann man das Windlicht selbst auch hoch oder tief zuschneiden (am besten vor dem Rollen!), der Umfang des Kreises kann auch variieren. Schmucksteine, Federn oder Glitzer sehen sicher auch hübsch aus.
Zum Schluss noch ein Teelicht hineinstellen und die Stimmung genießen.
- Alte Zeitungen
- Wasser
- Kleister
- Eventuell Luftballons
- Wandfarbe
So geht’s:
Um die Masse herzustellen, benötigst du eigentlich nur Zeitung und Kleister. Damit das ganze keine allzu klebrige Angelegenheit wird, fügt man auch noch Wasser hinzu. Und schon kann’s losgehen. Reiße zunächst die Zeitung in möglichst dünne Streifen. Den Kleister vermischst du halb und halb mit Wasser und rührst die Mischung dann unter die Zeitungsstücke. Nun musst du lange rühren und kneten.
Die richtige Konsistenz ist erreicht, sobald das Pappmaché feucht genug ist, um daraus Figuren zu formen, aber nicht tropft. Jetzt kannst du daraus alles formen, was dir in den Sinn kommt. Du kannst z.B. einfach etwas Formen, wie mit Knete (wenn gerade Halloween wäre, könntest du jetzt wunderbar ein paar abgehackte Finger herstellen). Du kannst auch einen Luftballon aufblasen und das Pappmaché auf dem Luftballon verteilen. Wenn später alles gut durchgetrocknet ist, stichst du mit einer Nadel unten in den Luftballon und holst ihn so heraus (dafür muss man natürlich im Pappmaché ein Loch lassen). Das ist eine gute Grundlage um einen Kopf zu basteln.
Wenn du mit formen fertig bist, solltest du das Ganz mindestens 5 Stunden trocknen lassen; am besten über Nacht.
Wenn du dich vergewissert hast, dass das Gebastelte wirklich nirgends mehr feucht ist, kannst du es bemalen. Nimm dazu am besten Wandfarbe, denn Wasserfarbe oder Ähnliches hat nicht genügend Deckkraft.
Wenn auch die Farbe getrocknet ist, ist das Pappmaché fertig.
Kleiner Tipp noch: Falls möglich, empfehle ich, den gesamten Vorgang draußen durchzuführen, also im Garten oder auf dem Balkon, um Sauereien und schlechte Luft zu vermeiden.
Du brauchst:
- Alte Blechbüchse
- Einfarbige und gemusterte Servietten
- Kleister
- Pinsel
- Schere
So geht’s:
Pünktlich zum Schulbeginn wird bei Lakritz ein Stiftehalter gebastelt, der dem großen Chaos auf dem Schreibtisch vorbeugt.
Dazu dient eine alte Konservendose. Bitte achte darauf, dass die Dosen gut ausgewaschen sind, damit es nicht anfängt zu stinken oder gar zu schimmeln.
Wenn sie also richtig sauber sind, beginne mit der Serviettentechnik. Dazu zieht man immer die oberste Lage der Serviette ab und legt sie auf das Objekt, also die Dose. Dann taucht man den Pinsel in den Kleister (im Bastelladen gibt es auch speziellen Serviettenkleister) und streicht immer von innen nach außen bis die komplette Serviette eingekleistert ist.
Je nach dem, was für Servietten du hast und was die gefällt, kannst du auch hier ganz verschiedene Variationen ausprobieren. Gut sieht es bestimmt aus, wenn du eine einfarbige Serviette als Hintergrund benutzt und, wenn dieser nach etwa 5 Stunden getrocknet ist, ein Motiv oben drüber klebst.
Zum Schluss solltest du auch hier das Ganze wieder über Nacht trocknen lassen.
Dann bloß noch alles hinein, was hinein soll – Stifte, Schere, Kleber, Lineal… – und schon ist der Stiftehalter fertig!
- Ca. 26 Eisstiele (grade, nicht gebogen)
- Kleber
- Allerlei zum Verzieren
So geht’s:
Du beginnst mit der Vorderseite. Lege dazu aus vier Eisstielen ein Quadrat und klebe dieses fest. An die Innenseite der Eisstiele legst du jeweils noch einen Stil, sodass der Rahmen die Breite von zwei Eisstielen hat, und klebst auch dies fest.
Die Rückseite stellst du folgendermaßen her: Als erstes legst du vor dich parallel zwei Eisstiele, sie sollten so weit auseinander liegen, wie ein Eisstiel lang ist. Nun klebst du beiden Stiele fest, indem du einen dritten Stil ganz unten zwischen sie klebst. Über den unteren Stiel klebst du nun noch einen Stiel und noch einen, und das machst du solange, bis die beiden parallelen Eisstiele bis oben hin beklebt sind. Nun klebst du die Vorderseite auf die Rückwand. Unten solltest du noch einen Stil horizontal über Vorder- und Rückseite kleben, damit das Bild nachher nicht rausrutscht. Damit der Bilderrahmen auch steht klebst du noch vier Eisstiele an die Unterseite, sie bilden einen rechten Winkel zum Rahmen.
Lasse nun alles erst mal gut durchtrocknen. Zum Schluss kannst du den Rahmen noch verzieren, mit allem was dir so einfällt. Die kannst Perlen aufkleben, oder Federn, Stoffe, Fäden, buntes Papier, Moosgummi, eben alles was du magst. Natürlich kannst du den Rahmen auch anmalen oder im Rohzustand lassen.











