Basteltipps
Hier findet Ihr jeden Monat neue und tolle Tipps zum selber basteln.
Hier wird eigentlich nicht wirklich etwas gebastelt. Aber: Musik mag doch jeder! Spielst du ein Instrument? Nimm dich selbst mit einem Mikrofon auf und brenne dein Stück auf eine CD. Fertig ist das diesjährige Weihnachtsgeschenk für deine Eltern (falls die dir nicht schon bei der Aufnahme geholfen haben. Apropos: Hilfe kann man hier sicher gut gebrauchen!). Oder singt als Familie eure Lieblingsweihnachtslieder auf eine CD und habt ein Supergeschenk für eure Großeltern. Du und deine Freunde: Habt ihr ein gemeinsames Lieblingslied? Sicher würden sie sich sehr über “euer Lied” freuen. Mit einem Folienstift oder einem Edding kannst du auf der Vorderseite des Rohlings eine nette Botschaft hinterlassen. Viel Spaß beim Musizieren!
Tipp: Natürlich kann man auf eine CD nicht nur Musik brennen. Du hast gerade lesen gelernt? Super! Lies dem Beschenkten doch die Weihnachtsgeschichte (noch besser: eine selbst geschriebene Weihnachtsgeschichte) vor!
Der Sommer ist vorbei, aber die Erinnerungen an den Sommer bleiben.
Damit sie nicht in irgendeiner dunklen Kiste darauf warten müssen, einmal wieder herausgekramt zu werden, basteln wir uns eine Souvenir-Tafel. Suche dafür zuerst allerlei Dinge zusammen, die dich an diesen Sommer erinnern. Zug-/Flugzeugtickets, Eintrittskarten, Postkarten, gepresste Blumen, Fotos, usw. Suche dir als nächstes eine Platte, auf der man die Sachen gut befestigen kann. Sind deine Souvenirs alle flach, bietet sich ein Bilderrahmen an, möchtest du auch Dinge, wie z.B. Muscheln aufkleben, benötigst du eine Holzplatte. Über die Größe entscheidest du. Kümmere dich nun um den Hintergrund. Das kann ein schönes Stück Stoff sein, oder Tapetenreste oder Geschenkpapier. Klebe den Hintergrund nun gut fest und verteile deine Souvenirs darauf. Wenn dir die Anordnung gefällt, klebe nun auch die Souvenirs fest. Zum Schluss musst du lediglich noch Clips zum Aufhängen anbringen (die gibt’s im Baumarkt. Wer einen Bilderrahmen verwendet, benötigt natürlich keine Clips) und das Bild an die Wand hängen.
Gute Laune macht auch eine hübsche Girlande aus Dingen, die dir Spaß machen. Bringe dazu einfach eine dünne Schnur (z.B. eine Kordel) an der Wand an (lass dir dabei am besten helfen) und hänge Dinge daran, die du gerne magst. Lauter mit einem Faden befestigte “Playmobil”-Figuren sehen sicher lustig aus. Auch selbstgemalte Bilder, kleine Plüschtiere oder Accessoires, wie Sonnenbrillen oder Ketten bringen Pepp an die Wand.
Natürlich kannst du auch extra für die Girlande etwas basteln. Wie wäre es mit lauter Papprollenblumen (siehe Juni/Juli)?
- Holzplatten (Größe, Form und Anzahl bleibt dir überlassen)
- Gut deckende Farbe (z.B. Acrylfarbe) und Pinsel
- Stock
- Bohrmaschine
- Haargummis
- Eventuell Knete
So geht’s:
Besorge dir zuerst Holzplatten, die genau die Größe und die Form haben, die dir gefällt. Du kannst so etwas entweder im Bastelladen kaufen oder natürlich auch selbst zurecht sägen. Lass dir dabei bitte von einem Erwachsenen helfen!
Bemale sie nun in einer Farbe deiner Wahl. Als nächstes muss in jede Platte jeweils ein Loch gebohrt werden. Achte darauf, dass das Loch ziemlich genau den gleichen Durchmesser hat, wie dein Stock, und dass das Loch genau in der Mitte ist, sonst werden die einzelnen Etagen nachher schief. Anschließend “fädelst” du die Platten auf den Stock. Falls die Löcher etwas zu groß für den Stock sind, fülle die Freiräume mit Knete aus. Das ist besonders bei der Bodenplatte wichtig, damit der Stock nicht schief steht. Außerdem kannst du unter jeder Platte ein Haargummi aufwickeln, das gibt zusätzlich Halt.
Jetzt nur noch an einem geeigneten Ort aufstellen und vielleicht nicht unbedingt drauffallen (wird weder dir, noch der Stabilität der Etagere gefallen!)
Tipp: Lass dir generell immer bei allen Arbeiten, wie Sägen, Bohren, Hämmern, etc. von einem Erwachsenen helfen!
Letztes Jahr war ich auf eine Halloween-Party eingeladen. Ich hatte wirklich keine Idee, als was ich gehen sollte. Letztenendes ging ich dann als Hexe. Ich war eine von 10. Damit euch das nicht passiert, kommen hier ultimative Ratschläge, welche Kostüme es (hoffentlich!) nicht mehrfach gibt.
Ich bin sicher, ihr habt schonmal etwas von “Alice im Wunderland” gehört. Sehr leicht zu gestalten ist das Kostüm der “Weißen Königin”. Wie der Name schon sagt, kleidet sich die Weiße Königin stets komplett in weiß. Ideal eignet sich hierfür ein bodenlanges Gewand, ein normales Kleid samt Strumpfhose erfüllt allerdings seinen Zweck beinahe genau so gut. Wichtig ist jedoch, dass es tatsächlich einfarbig ist. Die Weiße Königin trägt außerdem eine Perlenkette um den Hals und setzt einen Kontrast mit blutroten Lippen, schwarzen Augenbrauen und (falls vorhanden) schwarzem Nagellack. Ihr langes hellblondes Haar trägt sie offen, du kannst eine Perücke benutzen, weiß färbendes Haarspray verwenden oder, bei blonden Haaren, die Haare gewöhnlich tragen. Und so könnte dein Kostüm aussehen:
Und so wurde die Weiße Königin im 2010 erschienenen Film interpretiert:
Tipp zur Weißen Königin: Die Weiße Königin bewegt sich geschmeidig, sie lächelt oft, flucht nicht, spricht mit sanfter Stimme, schwebt beinahe, wenn sie geht. Versuche ganz leicht, ihre Bewegungen zu imitieren!
Etwas aufwändiger, dafür aber um einiges böser und vor allem gruseliger, ist die Rote Königin. Die Rote Königin trägt ein dunkles, stark mit Perlen und ähnlichem verziertes Gewand, darüber einen roten Rock und eine schwarz-weiße Strumpfhose. Ihre Hautfarbe ist schneeweiß, benutze dafür die Grundierung einer Faschingsschminke. Besonders charakteristisch ist der Lippenstift, der ein Herz formt, und die streng nach hinten gestrichenen Haare, feuerrot natürlich. Diesen Effekt erreichst du mit speziellem rotfärbendem Haarspray (sogenanntem Color Spray) und einer großen Menge Haargel oder einer Perücke. Wer zu langes Haar hat, um es nach hinten zu gelen, macht sich am Hinterkopf einen strengen Dutt und kämmt “lockere” Haare streng nach hinten. (Die charakteristische Frisur war uns aufgrund von widerspenstiger Perücke leider nicht möglich, ist für das Kostüm jedoch enorm wichtig!)
Als Tupferl kannst du das Kleid (benutze am bestes ein schwarzes, wenn vorhanden bodenlanges Kleid. Falls du kein Kleid hast, kann man aus schwarzem Stoff gut einen Umhang nähen, kleide dich dazu dann aber komplett in schwarz und lass dir beim Nähen helfen) auf verschiedene Arten verzieren. Ketten, kleine Glöckchen oder aufgenähte Perlen eignen sich gut.
So könnte dein Kostüm aussehen (natürlich würde deine Frisur mehr nach der Roten Königin aussehen):
Und so sah sie im Film aus:
Tipp zur Roten Königin:
Dieses Kostüm hat eine ganz tolle Wirkung, wenn es von einem Jungen getragen wird!
Du hast schon ein Kostüm und möchtest aber mit einem Accessoire den Herbst mit einbauen? Oder du hast keine Lust, dich zu verkleiden und möchtest aber auch nicht ganz normale auf eine Halloween-Feier gehen? Probiert’s mit dem Blätterhut!
Dazu einfach ein paar schöne bunte Blätter sammeln, bei 50°C im Ofen eine halbe Stunde trocknen und dicht an dicht auf einen ausrangierten Hut kleben. Bunte Blätter machen gute Laune, bunte Blätter auf einem Hut geben einen tollen Effekt!
Zum Schluss der ultimative Tipp für besonders Kreative:
Stell’ dir vor, Lewis Caroll, der Autor von “Alice im Wunderland”, ist wieder zum Leben erwacht um noch einmal ein so tolles, wie auch ausgefallenes Buch zu schreiben. Leider fällt ihm für die außergewöhnlichste Figur des Buches nicht wirklich etwas ein. Deshalb ruft er dich an und fragt, ob du Lust hättest, einen Entwurf für genau diese Figur zu entwerfen. Und du willigst ein, machst Versuche für diese Figur mit dir selbst, und einer dieser Versuche wird dein diesjähriges Halloween-Kostüm. Materialien, die sich eignen, können sein: Bunte Stoffe, Faschingsschminke, Bastelglitzer, Federn und Perlen, alter Schmuck, vielleicht sogar etwas aus deinem Kleiderschrank? Probier es einfach, aber nicht vergessen: Lewis Caroll braucht eine “abgedrehte” Figur!
- Weißes Papier
- Schere
- Kleber
- Eventuell Stifte
- Alte Zeitungen/Zeitschriften
So geht’s:
In Zeitschriften gibt es doch wirklich schöne Bilder! Aus diesen lassen sich wunderschöne Collagen fertigen. Und das geht so:
Such dir ein paar alte Zeitungen/Zeitschriften, die niemand mehr lesen will und durchforste sie nach verwendbaren Bildern. Vielleicht findest du ja sogar noch ein paar alte Lakritz-Ausgaben ;-). Wenn du ein Bild findest, schneide es aus. Es ist wichtig, das es viele sind, denn je voller die Collage ist, desto größer ist der Effekt.
Ordne die ausgeschnittenen Bilder nun auf einem Blatt Papier an. Es ist hilfreich, wenn du dir überlegst, wie die Bilder liegen sollen, bevor du sie festklebst.
Ein paar Anregungen: Du kannst zum Beispiel mehrere Bilder eines Themas aufkleben, z.B. lauter Lebensmittel. Eine solche Collage würde gut in die Küche passen. Oder du erstellst deinen eigenen Comic, indem du Figuren ausschneidest und mit Sprechblasen ausstattest. Probier’ es einfach aus. Eingerahmt ergeben die Collagen z.B. eine tolle Wanddekoration oder ein Geschenk. Noch ein Tipp: Solche Collagen lassen sich natürlich auch aus eigenen Fotos erstellen!

Eine Stimmungsuhr an der Zimmertür hilft gleich mehreren Leuten. Du kannst damit deiner Umwelt mitteilen, wenn du deine Ruhe haben möchtest und anderen Menschen verrät sie deine Stimmung, noch bevor sie dein Zimmer betreten haben.
Du brauchst:
- Festes Papier in einer Farbe nach Wahl
- Zirkel
- Schere
- Stifte
- 1 Musterklammer
So gehts:
Zeichne mit dem Zirkel einen Kreis auf das Blatt Papier und schneide ihn aus. Der Durchmesser sollte etwa 25 cm betragen.
Male nun in regelmäßigen Abständen Gesichter an den Rand des Kreises. Die Gesichter sollten die jeweilige Stimmung ausdrücken. Dazu eignet sich z.B. ein lachendes Gesicht, ein weinendes Gesicht, ein wütendes Gesicht, usw.
Schneide nun aus dem Rest Papier einen Zeiger aus. Dieser Zeiger sollte sich farblich von der Uhr absetzen. Male ihn deshalb in einer beliebigen Farbe an.
Stich nun die Musterklammer erst durch den Zeiger, anschließend beides zusammen durch die Uhr. Achte darauf, dass du die Mitte triffst, die du an der Stelle erkennst, an der du den Zirkel angesetzt hast. Knicke auf der anderen Seite die beiden Enden der Klammer um. Fertig!
- Konservendosen (10 oder 15 Stück)
- Spüli
- Schüssel mit heißem Wasser
- Acrylfarbe
- Pinsel
- Softball
So geht’s:
Spüle die leeren Konserven gut aus und leg sie anschließend für ca. eine Stunde in warmes Wasser. Danach lassen sich die Etiketten sozusagen von selbst lösen. Wenn du möchtest kannst du die Dosen mit Acrylfarbe bemalen. Damit die Farbe richtig trocknet, lass sie für einige Stunden stehen, am besten natürlich über Nacht.
Dann stapelst du die Dosen zu einer Pyramide. Zum Werfen eignet sich ein kleiner Softball, natürlich kannst du auch jeden anderen Ball benutzen. Tipp: Je kleiner der Ball, desto kniffliger das Spiel. (Foto © hofschlaeger / PIXELIO)
- Papprolle (z.B. leere Rolle Klopapier)
- Cutter
- Tacker oder Kleber
So geht’s:
Schneide mit dem Cutter aus der Papprolle 5 Ringe, etwa 1cm dick. Knicke dann an jedem Ring eine Stelle so ein, dass er tropfenförmig wird. An der spitzen Stellen klebst du nun die “Tropfen” zusammen. Noch besser hält es natürlich, wenn du sie zusammentackerst. Bunt bemalt sehen sie am schönsten aus. Nun kannst du damit dekorieren, indem du sie z.B. im zimmer aufhängst oder auf Geschenke klebst.
- Rohseife
- Wasserbad-Werkzeug (Topf, kochendes Wasser, Schüssel)
- Förmchen
- Eventuell Seifenfarbe (aus dem Bastelladen)
- Eingießbare Gegenstände
So geht’s:
Schmilz die Rohseife im Wasserbad. Lass dir im Umgang mit dem kochenden Wasser vosichtshalber von einem Erwachsenen helfen. Die flüssige Seife kannst du, wenn du möchtest, färben. Es ist wichtig, dass du spezielle Seifenfarbe benutzt und keine “Hausmittel”. Färbst du die Seife zum Beispiel mit Rote Beete Saft rot, so färben sich die Hände später beim Waschen auch rot. Wenn du unparfümierte Rohseife gewählt hast, kannst du sie natürlich mit einigen Tropfen ätherischer Öle zum duften bringen.
Gieße die Seife dann in die Förmchen. Hierzu eignen sich zum Beispiel leere Pralinenpackungen oder Eiswürfelformen. Bevor die Seife richtig hart wird, kannst du bestimmte Dinge hineinlegen, die nach einiger Zeit „überraschend“ aus der Seife kommen.
Duftet deine Seife zum Beispiel nach Lavendel, bietet sich ein Lavendelzweig an. Auch sehr schön anzusehen sind Rosmarinzweige, Blätter, Perlen, etc.
Lass die Seife über Nacht fest werden. Dann ist sie bereits zum Gebrauch oder verschenkt zu werden. (Foto © marctwo / PIXELIO)
















