Basteltipps
Hier findet Ihr jeden Monat neue und tolle Tipps zum selber basteln.
- einen Bleistift
- einen normalen Radiergummi
- ein Messer
So geht’s:
Stiftenden sehen zumeist recht langweilig aus. Um einen einfachen Stift aufzupeppen, kannst du dir ganz einfach deinen persönlichen Stifteaufsatz selbermachen, mit dem du sogar radieren kannst. Besorg dir einfach einen normalen, vielleicht ebenfalls langweilig aussehenden, Radiergummi. Er sollte allerdings relativ groß sein. Mit dem Messer kannst du aus dem Radiergummi eine tolle Figur schnitzen. Recht einfach sind Körper wie eine Kugel oder ein Herz, wer geübter im Schnitzen ist könnte sich eventuell an einer Rosenblüte oder einem Gesicht versuchen. Lass dir beim Schnitzen auf jeden Fall von einem Erwachsenen helfen! Spitze nun das hintere Ende deines Bleistiftes an und bohre den Bleistift in deinen fertiggeschnitzten Radiergummi. Tipp: Besonders Bastelwütige können sich selbst den Stift selbermachen. Such dir dazu in Garten, Wiese oder Wald einen Stock, der recht gerade sein sollte. Blei- und Buntstiftminen gibt es Bastelladen zu kaufen. Achte beim Kauf gut auf den Durchmesser der Mine. Ein Loch von genau diesem Durchmesser bohrst du nämlich als nächtes mit einer Bohrmaschine in deinen Stock. Stecke nun die Mine hindurch. Durch das Aufsetzen des Radiergummis am Stiftende verhinderst du, dass die Mine immer wieder hinten herausrutscht, wenn du damit schreibst.
- ein altes Buch
- viele Klebestreifen
So geht’s:
Für dieses Mobile brauchst du ein Buch, das du lieber nicht mehr lesen möchtest. Du musst nämlich einige Seiten herausreißen! Reiße 20-30 Seiten aus dem Buch, die dabei möglichst nicht kaputtgehen sollten. Von den restlichen Seiten faltest du einige (nicht knicken, bloß die beiden Seiten aufeinander legen!) und klebst immer die lose Seite der Buchseite (also die Seite, die normalerweise außen ist) mit einem Klebestreifen auf die innere Seite der Buchseite. Die erste Schicht des Mobiles wäre damit schon fertig. Falte nun die einzelnen, herausgerissen Seiten ebenfalls aufeinder und klebe sie irgendwo zwischen der ersten Mobileschicht fest. Wie du die einzelnen “Rüschen” anordnest, bleibt ganz dir überlassen! Zum Schluss kannst du das Mobile mit einem einfachen Faden aufhängen.
- einen Schneebesen
- Schere, Kleber und Stifte
- diverses Dekorationsmaterial (Papier, Federn, Knöpfe…)
So geht’s:
Ein Schneebesen hat ungefähr die Form eines Kopfes. Deshalb kann man daraus ganz leicht kleine Puppen basteln, die sich hervorragend zum dekorieren oder verschenken eignen. Nimm dir einen Schneebesen (der nicht mehr gebraucht wird). Aus zwei kleinen Papierkreisen mit je einem schwarzen Punkt in der Mitte zauberst du Augen. Erschaffe nun eine Puppe ganz nach deinen Vorstellungen. Wie wär’s mit einem Gigolo, der nur aus schwarzem und weißen Papier besteht? Schnurrbart und Fliege sind schnell aufgemalt und ausgeschnitten! Alternativ eignet sich zum Beispiel zusammengeknotete Wolle gut aus Kopfhaar und aus Katalogen ausgeschnittene Bildchen z.B. mit Mustern werden schnell zu Kleidungsstücken. Ausprobieren ist angesagt!
Der Sommer kommt und weil wir ihn auf die angenehmste Art begrüßen möchten, veranstalten wir diesen Monat eine Sommergartenparty. Was man dazu alles braucht, erfahrt ihr hier in der Rubrik “Basteltipps”. Serviert werden natürlich die köstlichsten Eiskreationen. Wie ihr euer Eis selbst herstellen könnt, erfahrt ihr unter “Rezepttipps”.
Damit nichts daneben geht, bastle dir am besten ein paar
Besorge dir dafür ein Stück Papier in der Größe, in der die Sets später sein sollen. Hierfür eignen sich normale DIN A3-Blätter gut. Bekleb’ das Papier nun mit allerhand witzigem Material. Sicher findest du in Zeitschriften ein paar hübsche Bilder. Du kannst auch jedem deiner Freunde einen persönlichen Brief schreiben. Gegen Langeweile kannst du auch Rätsel aufkleben, z.b. ausgeschnittene Kreuzworträtsel oder Sudokus. Dann musst du das Papier nur noch laminieren. Lass dir dabei am besten von einem Erwachsenen helfen. Wer kein Laminiergerät hat, kann sich seine Sets auch für wenig Geld im Copyshop laminieren lassen. Wichtig: Wenn du Rätsel gewählt hast, solltest du wasserlösliche Folienstifte bereithalten, da man auf dem laminierten Papier nicht mehr mit normalen Stiften schreiben kann.
Eine gute Möglichkeit, eine gemütliche Atmosphäre zu erzeugen, vor allem, wenn es vielleicht schon etwas dämmert, sind
Petroleumlampen
Bei Petroleumlampen ist Vorsicht geboten, denn beim Umgang mit Feuer kann natürlich auch immer viel passieren. Gefährlicher als eine herkömmliche Kerze ist die Lampe aber nicht. Petroleum gibt es im Baumarkt und in gut sortierten Drogerien. Allerdings kann man es erst ab 16 Jahren kaufen, das bedeutet, dass du am besten mit einem Erwachsenen einkaufen gehst.
Besorge dir nun eine leere und ausgespülte Soßenflasche. Wichtig ist, dass sie aus Glas ist, Plastik könnte schmelzen. Verziehre die Falsche nun von außen. Dafür gibt es bestimmte Glasstifte. Serviettentechnik sieht hier aber auch sehr schön aus. Dafür einfach das gewünschte Motiv ausschneiden, die oberste (!) Schicht der Serviette auf die Flasche legen und mit Kleister bestreichen. Fülle die Flasche nun mit dem Petroleum.
Bohre durch den Deckel deiner Flasche ein kleines Loch. Drehe nun aus ein paar Wollfäden einen Docht. Der Docht sollte recht dick sein, also nimm etwa drei Fäden und verzwirble sie. Natürlich kannst du den Docht auch flechten. Insgesamt sollte der fertige Docht etwas länge sein, als sie Flasche hoch ist. Ziehe ihn durch das Loch im Deckel und schraube den Deckel auf die Flasche. Sobald der Docht komplett mit Petroleum getränkt ist, kannst du ihn anzünden.
Dekorieren kannst du außerdem sehr hübsch mit Gänseblümchen. Wie man zum Beispiel einen Gänseblümchenkranz bindet, haben wir vor genau zwei Jahren erklärt. Sucht einfach in den Basteltipps nach Juni/Juli 2009 um euch die genaue Beschreibung durchzulesen. Blumen passen generell gut zum Thema Gartenparty. Sicherlich findest du eine Wiese mit ein paar hübschen Blumen, die du pflücken kannst und in kleinen Vasen auf den Tisch stellen.
Falls ihr eine Platzordnung erstellen möchtet, braucht ihr natürlich auch Namenschildchen. Wir basteln dafür Obstschiffchen. Einfach eine kleine Papierfahne ausgeschnitten, mit Klebestreifen an einem Schachlikspieß befestigt und selbigen in eine Frucht gesteckt. Wäscht und schält man die Frucht vorher, können die Namensschlildchen sogar aufgegessen werden!
Mit diesen Tipps sollte die Gartenparty auf jeden Fall ein Erfolg werden. Du kannst dir zusätzlich natürlich noch ein Programm für deine Gäste ausdenken. Wie wär’s mit einigen Spielen, bei denen man vielleicht sogar etwas gewinnen kann? Wenn es warm genug ist, kannst du sogar ein Planschbecken aufstellen, dann wird deine Gartenparty zur Poolparty. Also, Guten Appetit und begrüßt den Sommer! (Ballons © Rainer Sturm / pixelio.de)
Du brauchst:
- Buntes Papier / bunte Pappe
- Stifte
- Schere
- Kleber
So geht’s:
Die schönsten Geschenke sind wirklich ernst gemeinte Wünsche. Weil wir dies wertvolles Gedankengut nicht bloß eine irgendeine labbrige Postkarte kritzeln wollen, verbindlichen wir unsere Wünsche. Wir machen also selbst Postkarten, die schon präsentieren, was wir wünschen, bevor der beschenkte den Text gelesen hat. Ist das nicht toll?!
- Eine große Schüssel mit warmem/heißem Wasser
- Ein Stück Seife (Kernseife)
- Ein saugfähiges Handtuch
- Verschiedenfarbige Schafwolle
So geht’s:
Beginne damit, dass du aus der Wolle einen Ball formst. Auf welche Art du das machst, ist egal, die Wolle muss einfach nur ballförmig, bzw. eierförmig sein. Beachte, dass das Ei noch erheblich an Größe verlieren wird, forme es also größer, als du es später haben willst. Löse währenddessen das komplette Stück Seife in dem warmen Wasser auf. Tauche dann das Ei in das Wasser. Wenn du ein Muster auf dem Ei haben willst, umschließe das Ei jetzt mit einigen Stücken Filz einer anderen Farbe und streiche sanft darüber. Bemühe dich, zunächst sehr vorsichtig darüber zu streichen, mit der Zeit kann der Druck, mit dem du formst, etwas zunehmen. Rolle nun das Ei zwischen deinen Handflächen hin- und her, knete es und streiche immer wieder darüber. Berücksichtige, dass eine Kugel / ein Ei etwa 20 Minuten braucht, um richtig durchgefilzt zu werden. Wenn du vorher schon das Gefühl hast, fertig zu sein, besteht ein hohes Risiko, dass das Ei später auseinander fällt, filze es also wirklich 20 Minuten lang. Im kalten Zustand verfilzt die Wolle nicht. Tauche das Ei also immer, wenn es abgekühlt ist, wieder in das warme Wasser.
Lege es, wenn du fertig bist, auf ein Handtuch, das die Feuchtigkeit herauszieht. Danach kannst du es auf eine Heizung oder in die Sonne zum Trocknen legen. Für ein optimales Ergebnis kannst du es auch bei 60° in der Waschmaschine waschen, dann wird es sehr hart.
Mit Nadel und Fade lassen sich die Eier auch aufhängen.
Hier die ultimativen Tipps, Ostergras selbst zu machen:
1) Ostergras aus Krepppapier
Nimm eine Rolle Krepppapier und schneide sie der Länge nach in viele dünne Streifen. Vorteil: Krepppapierfarben leuchten meist sehr kräftig und du kannst Ostergras in den unterschiedlichsten Farben herstellen.
2) Ostergras schreddern
Sofern du (deine Eltern) ein Schreddergerät hast, ist diese Methode wohl die bequemste, da sie wirklich sehr schnell geht. Einfach buntes Papier schreddern und statt den “Müll” wegzuschmeißen, ihn als Ostergras verwenden.
3) Ostergras aus Kresse
Lege eine Untertasse mit Küchenpapier aus und tränke das Papier kräftig mit Wasser. Kressesamen gibt es im Supermarkt ab 1€; verteile sie auf dem Küchenpapier. In etwa einer Woche kannst du dein Ostergras “ernten”. Die umständlichste Methode, aber sicher auch die süßeste, da super natürlich!
4) Moos
Sammle im Garten oder Wald etwas Moos, mit dem du dein Osternest dann auslegst. Achte darauf, dass es nicht zu nass und nicht zu braun ist.
Karneval steht vor der Tür und “trash art” (englisch für “Müllkunst”) liegt voll im Trend. Deshalb basteln wir uns diesen Monat Kostüme aus Materialien, die wir sowieso schon zuhause haben. Weiterer Vorteil: Wir bezahlen nicht mal was dafür!
Als Grundlage benutzen wir Müllsäcke, die wir zu Kleidern umfunktionieren. Blaue Säcke haben den Vorteil, dass sie blickdicht sin/d, gelbe haben den Vorteil, dass man tolle Effekte durch verschiedene Längen oder Raffungen zaubern kann. Ich entscheide mich für gelbe Säcke, deshalb ziehe ich mehrere übereinander.
Zu dem Müllkleid lassen sich gut Accessoires aus Küche und Haushalt kombinieren. Wie wär’s mit einem Putztuch als Haarband? Topfkratzer schmücken sie Ohren, zwei auf die Schultern aufgenähte Schwämme dienen als Schulternklappen. Nicht fehlen dürfen natürlich Spülhandschuhe!
Dass alle Materialen unbenutzt sein sollte, versteht sich von selbst, oder?´
Ganz anders wirkt das “Marsmännchen-Outfit”. Hierbei dient Alufolie als Grundlage.
Wir umwickeln den Körper mit Alufolie. Wer kein Kleid tragen möchte, kann sich aus der Folie sogar eine Hose formen. Damit das Kostüm nicht auseinander fällt, benötigen wir eine Menge Klebestreifen. Es macht Sinn, sich beim Anlegen der Folie helfen zu lassen. Mit ein bisschen Geduld und großzügiger Klebestreifen-Nutzung ist das Kostüm aber relativ stabil, auch wenn ich nicht unbedingt empfehle, damit in die Hüpfburg zu gehen.
Als Accessoires bietet sich hier alles an, was silbern glänzt. Die Topfkratzerohrringe finden sich wieder. Als Satellitenschüssel zum Empfangen von Aliennachrichten aus dem All benutzen wir einen Einwegteller, der von der letzten Grillsaison übriggeblieben ist und befestigen ihn mit einem Haarreifen, den wir vorher ebenfalls mit Alufolie umwickelt haben. Anstelle des Haarreifens lässt sich auch ein Stück Draht verwenden. Damit wir auch auf die Nachrichten aus dem All antworten können, benötigen wir noch ein paar Antennen, die wir aus Strohhalmen biegen und ebenfalls mit dem Haarreifen befestigen. Eine Brosche, die mal ein Muffinförmchen aus Papier war, befestigen wir mit einer kleinen Klammer.
Generell gilt: Alles, was man so findet, kann man benutzen, vorrausgesetzt es ist sauber und bisher nicht in seiner ursprünglichen Funktion gebraucht worden. Manches sieht richtig hübsch aus, und was nicht hübsch ist, ist auch erlaubt, deshalb heißt es ja Trash Kunst!
Du brauchst:
- Einen Teller (ggf. recht schlicht, z.B. schwarz, weiß oder rot)
- Sand (Dekosand oder selbst gesammelten Sand)
- Steine
- Edding
So geht’s:
Sammle draußen einige Utensilien, mit denen du deinen Zen-Garten schmücken kannst. Besonders gut eignen sich z.B. glatte Steine oder ein paar Grashalme (,was im Winter etwas schwierig sein dürfte, Steine findet man aber). Schreibe mit einem Edding nun Dinge auf die Steine, die du dir oder Anderen wünschst. Wie wär’s mit “Glück” oder “Freundschaft”? Verteile nun den Sand auf dem Teller und dekoriere den Garten mit den Steinen, oder mit dem, was du sonst so gefunden hast.
Dieser Zen-Garten ist ein wunderschönes Dekoobjekt, das sich außerdem immer wieder umgestalten lässt. (Foto © A. Reinkober / motograf / Wolfs Princess / PIXELIO)
Der Klassiker! Nimm eine handvoll getrockneter Nelkenblüten und stecke sie gleichmäßig verteilt in eine Orange. Sieht gut aus, duftet herrlich und ist eine nette Geschenkidee!













