Juni / Juli: Wassereis, Zitronensorbet, Smoothie, Vanilleeis & Eisschokolade

Der Sommer steht vor der Tür und wir können von Eis und allerlei erfrischenden Leckereien gar nicht genug bekommen. Hier die Top 5 der beliebtesten Eissorten zum Selbstischen.

Wassereis

Der Klassiker ist nicht besonders aufwändig, aber lecker und erfrischend. Gib einfach deinen Lieblingssaft einen leeren und ausgewaschenen Joghurtbecher und stell das ganze aufrecht (!) in den Gefrierschrank. Nach etwa 2 Stunden, das Eis sollte inzwischen ein bisschen fest geworden sein, aber noch nicht durchgefroren, steckst du Eisstile (die kann man im Bastelladen kaufen oder einfach aufheben, wenn man gekauftes Eis-am-Stil isst) hinein. Über Nacht lässt du das Eis durchfrieren. Zum Servieren lasse kurz warmes Wasser über den Becher laufen, dann kannst du das Eis gut aus der Form lösen.

Zitronensorbet (für 4 Portionen)

Du brauchst:

- ½ Liter Wasser
- 100g Zucker
- 4 Zitronen
- Mineralwasser

So geht’s:

Presse eine der Zitronen aus, die restlichen 3 schälst du und schneidest in Stücke. Bringe nun das Wasser mit dem Zucker, dem Zitronensaft und den 3 gestückelten Zitronen zum kochen. Unter rühren kochst du das Gemisch nun etwa drei Minuten, dann nimmst du es vom Herd, pürierst alles, lässt es gut abkühlen und frierst es ein (der Umwelt zuliebe bitte nichts Warmes in die Gefriertruhe!). Zum servieren lasse die Masse soweit auftauen, dass man sie zwar umrühren kann, sie aber noch einige “Eisklümpchen” enthält. Nach Geschmack kannst du das Sorbet jetzt noch mit Mineralwasser aufgießen, um die Konsistenz zu verändern.

Smoothie (für 4 Portionen)

Du brauchst:

- Früchte deiner Wahl (z.B. 4 Bananen oder 500g Himbeeren)
- Milch
- Zucker

So geht’s:

Schneide die Früchte in Stücke und friere sie ein. Um es dir leichter zu machen, kannst du natürlich auch einfach Tiefkühlfrüchte (, die oft übrigens mehr Vitamine haben, als frische, da die Vitamine sozusagen “auf Eis gelegt” werden) verwenden. Hole sie nun wieder aus dem Gefrierfach und lasse sie kurz antauen. Bevor sie allerdings richtig auftauen, pürierst du sie und gießt den Brei mit Milch auf. Nach Geschmack kannst du noch zuckern oder Zitronensaft hinzugeben.

Vanilleeis (für 4 Portionen)

Du brauchst:

- 5 Vanilleschoten
- 150ml Milch
- 2 Liter Sahne
- 16 Eier
- 350g Zucker

So geht’s:

Gib die Milch in einen Topf und erwärme sie. Ritze nun die Vanilleschoten der Länge nach mit einem kleinen Messer auf und kratze vorsichtig das Mark heraus. Gib sowohl das Mark, als auch die Schoten und die Milch und bringe sie zum kochen. Nimm den Topf nun vom Herd und fische mit einer Gabel die Vanilleschoten heraus. Trenne nun die Eier und gib alle 16 Eidotter zur Milch. Stell den Topf jetzt wieder auf den Herd und gib langsam Sahne und Zucker hinzu. Bring die Milch noch einmal leicht zum köcheln, kochen sollte sie nicht mehr. Schütte nun alles in eine Schüssel, dabei musst du dich ein bisschen beeilen, es bildet sich nämlich sehr schnell eine Haut wie bei der Herstellung von Pudding. Jetzt musst du eine gute Ausdauer haben, denn du musst jetzt so lange rühren, bis das Gemisch nicht mehr heiß ist. Das kann etwa eine halbe Stunde dauern, und es ist wichtig, dass du rührst, damit sich eben keine besagte Haut bildet. Stelle die Schüssel anschließend in den Gefrierschrank für etwa 2-3 Stunden. Währenddessen solltest du regelmäßig (etwa alle 15 Minuten) umrühren, damit das Eis die gewohnt cremige Konsistenz bildet und eine Splitter aus gefrorenem Wasser bekommt. Nach diesen 2-3 Stunden ist dein Vanilleeis verzehrbereit.

Eisschokolade

Fülle ein Glas etwa zur Hälfte mit Milch und gib ganz nach Geschmack mehr oder weniger Kakaopulver hinzu. Nimm dazu entweder fertiges Kakaopulver, wenn du normales Kakaopulver verwendest, solltest du noch etwas Zucker hinzufügen. Dann gibst du 2-3 Kugeln Vanilleeis (auch das kannst du selbst herstellen) hinzu in den Kakao. Gegebenenfalls kannst du den Genuss noch mit Schokosträuseln und/oder Schlagsahne steigern. Stilecht wird Eisschokolade in hohen Gläsern mit einem Strohhalm und einem langen Löffel getrunken.

Juni / Juli: Tischsets & Petroleumlampen

Der Sommer kommt und weil wir ihn auf die angenehmste Art begrüßen möchten, veranstalten wir diesen Monat eine Sommergartenparty. Was man dazu alles braucht, erfahrt ihr hier in der Rubrik “Basteltipps”. Serviert werden natürlich die köstlichsten Eiskreationen. Wie ihr euer Eis selbst herstellen könnt, erfahrt ihr unter “Rezepttipps”.
Damit nichts daneben geht, bastle dir am besten ein paar

Tischsets

Besorge dir dafür ein Stück Papier in der Größe, in der die Sets später sein sollen. Hierfür eignen sich normale DIN A3-Blätter gut. Bekleb’ das Papier nun mit allerhand witzigem Material. Sicher findest du in Zeitschriften ein paar hübsche Bilder. Du kannst auch jedem deiner Freunde einen persönlichen Brief schreiben. Gegen Langeweile kannst du auch Rätsel aufkleben, z.b. ausgeschnittene Kreuzworträtsel oder Sudokus. Dann musst du das Papier nur noch laminieren. Lass dir dabei am besten von einem Erwachsenen helfen. Wer kein Laminiergerät hat, kann sich seine Sets auch für wenig Geld im Copyshop laminieren lassen. Wichtig: Wenn du Rätsel gewählt hast, solltest du wasserlösliche Folienstifte bereithalten, da man auf dem laminierten Papier nicht mehr mit normalen Stiften schreiben kann.

Eine gute Möglichkeit, eine gemütliche Atmosphäre zu erzeugen, vor allem, wenn es vielleicht schon etwas dämmert, sind

Petroleumlampen
Bei Petroleumlampen ist Vorsicht geboten, denn beim Umgang mit Feuer kann natürlich auch immer viel passieren. Gefährlicher als eine herkömmliche Kerze ist die Lampe aber nicht. Petroleum gibt es im Baumarkt und in gut sortierten Drogerien. Allerdings kann man es erst ab 16 Jahren kaufen, das bedeutet, dass du am besten mit einem Erwachsenen einkaufen gehst.
Besorge dir nun eine leere und ausgespülte Soßenflasche. Wichtig ist, dass sie aus Glas ist, Plastik könnte schmelzen. Verziehre die Falsche nun von außen. Dafür gibt es bestimmte Glasstifte. Serviettentechnik sieht hier aber auch sehr schön aus. Dafür einfach das gewünschte Motiv ausschneiden, die oberste (!) Schicht der Serviette auf die Flasche legen und mit Kleister bestreichen. Fülle die Flasche nun mit dem Petroleum.
Bohre durch den Deckel deiner Flasche ein kleines Loch. Drehe nun aus ein paar Wollfäden einen Docht. Der Docht sollte recht dick sein, also nimm etwa drei Fäden und verzwirble sie. Natürlich kannst du den Docht auch flechten. Insgesamt sollte der fertige Docht etwas länge sein, als sie Flasche hoch ist. Ziehe ihn durch das Loch im Deckel und schraube den Deckel auf die Flasche. Sobald der Docht komplett mit Petroleum getränkt ist, kannst du ihn anzünden.

Dekorieren kannst du außerdem sehr hübsch mit Gänseblümchen. Wie man zum Beispiel einen Gänseblümchenkranz bindet, haben wir vor genau zwei Jahren erklärt. Sucht einfach in den Basteltipps nach Juni/Juli 2009 um euch die genaue Beschreibung durchzulesen. Blumen passen generell gut zum Thema Gartenparty. Sicherlich findest du eine Wiese mit ein paar hübschen Blumen, die du pflücken kannst und in kleinen Vasen auf den Tisch stellen.

Falls ihr eine Platzordnung erstellen möchtet, braucht ihr natürlich auch Namenschildchen. Wir basteln dafür Obstschiffchen. Einfach eine kleine Papierfahne ausgeschnitten, mit Klebestreifen an einem Schachlikspieß befestigt und selbigen in eine Frucht gesteckt. Wäscht und schält man die Frucht vorher, können die Namensschlildchen sogar aufgegessen werden!

Mit diesen Tipps sollte die Gartenparty auf jeden Fall ein Erfolg werden. Du kannst dir zusätzlich natürlich noch ein Programm für deine Gäste ausdenken. Wie wär’s mit einigen Spielen, bei denen man vielleicht sogar etwas gewinnen kann? Wenn es warm genug ist, kannst du sogar ein Planschbecken aufstellen, dann wird deine Gartenparty zur Poolparty. Also, Guten Appetit und begrüßt den Sommer! (Ballons © Rainer Sturm / pixelio.de)