Dezember / Januar: Karamellbonbons

Du brauchst (für 1 Backblech):

- 200ml Wasser
- 500g Zucker
- 2EL Honig
- 100ml Sahne
- 2EL Butter

So geht’s:

Gib das Wasser zusammen mit dem Zucker und dem Honig in einen Topf und rühre das Gemisch mit gut um. Koche es nun eine Zeit lang. Gib die Sahne dazu, wenn die Bläschen beginnen, braun zu werden. Gib nach weiteren 2 Minuten die Butter hinzu. Die Grundrezeptur ist jetzt fertig, aber wenn du möchtest, kannst du die Masse noch beliebig aufpeppen, du kannst z.B. Nüsse unterrühren oder ein bestimmtes Backaroma. Verteile nun mit einem Teelöffel kleine Portionen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech. Nachdem die Kleckse kurz (!!!) abgekühlt sind, kannst du sie noch etwas formen. Jetzt müssen die Bonbons vollständig abkühlen. Bei den aktuellen Temperaturen können sie das draußen am besten. Die Bonbons sind jetzt fertig. In Zellophanfolie eingewickelt und mit hübschem Geschenkband umwickelt geben die Bonbons ein wunderbares Weihnachtsgeschenk ab!

Dezember / Januar: Crêpes

Du brauchst:

- 1 Ei pro mitessende Person
- Mehl
- Milch
- Belag (z.B. Zimt und Zucker, Nutella, Schinken oder Käse)

So geht’s:

Schlag pro Person ein Ei auf und schlag es mit einem Schneebesen ein wenig schaumig. Schütte anschließend nach und nach immer mehr Mehl dazu, solange, bis zu den Teig mit dem Schneebesen kaum noch schlagen kannst. Gib abschließend soviel Milch dazu, dass der Teig richtig flüssig ist.
Brate die Crêpes in einer leicht eingefetteten Pfanne solange, bis sie goldbraun sind. Achte darauf, dass du nicht zuviel Teig auf einmal in die Pfanne gibst, sonst werden es eher Pfannkuchen. Benutze gegebenenfalls einen Teigrechen, den du kreisförmig über die Crêpe gleiten lässt. Falls du keinen solchen Teigrechen besitzt, benutze einen normalen Pfannenwender. Wiederhole den Bratvorgang auf der anderen Seite der Crêpe. Serviere die Crêpes mit einem Belag deiner Wahl, für herzhafte Crêpes eignet sie z.B. Käse, für süße z.B. Zucker oder Honig. (Foto © Africola / PIXELIO)

Dezember / Januar: Apfelbrot

Du brauchst:

- 375g Äpfel
- 125g Zucker
- 250g Mehl
- ½ Pck. Backpulver
- 75g Haselnüsse
- 100g Rosinen
- Gewürze

So geht’s:

Schäle und entkerne die Äpfel, raspel sie anschließend (Raspeln können bei falschem Gebrauch sehr wehtun!) und lass sie vermengt mit dem Zucker über Nacht durchziehen. Gib am nächsten Tag das Mehl, das Backpulver, die Nüsse und die Rosinen hinzu. Würze den Teig nach Geschmack, z.B. mit einer Prise Zimt oder gegebenenfalls etwas Lebkuchengewürz. Gib den Teig in eine Kastenform, die du vorher gut ausgefettet hast, damit das Brot später wieder gut aus der Form zu bekommen ist. Backe es nun eine gute Stunde bei 170°C im vorgeheizten Backofen.
Guten Appetit!

Dezember / Januar: Zen-Garten

Du brauchst:

- Einen Teller (ggf. recht schlicht, z.B. schwarz, weiß oder rot)
- Sand (Dekosand oder selbst gesammelten Sand)
- Steine
- Edding

So geht’s:

Sammle draußen einige Utensilien, mit denen du deinen Zen-Garten schmücken kannst. Besonders gut eignen sich z.B. glatte Steine oder ein paar Grashalme (,was im Winter etwas schwierig sein dürfte, Steine findet man aber). Schreibe mit einem Edding nun Dinge auf die Steine, die du dir oder Anderen wünschst. Wie wär’s mit “Glück” oder “Freundschaft”? Verteile nun den Sand auf dem Teller und dekoriere den Garten mit den Steinen, oder mit dem, was du sonst so gefunden hast.
Dieser Zen-Garten ist ein wunderschönes Dekoobjekt, das sich außerdem immer wieder umgestalten lässt. (Foto © A. Reinkober / motograf / Wolfs Princess / PIXELIO)

Dezember / Januar: Mit Nelken gespickte Orange

Der Klassiker! Nimm eine handvoll getrockneter Nelkenblüten und stecke sie gleichmäßig verteilt in eine Orange. Sieht gut aus, duftet herrlich und ist eine nette Geschenkidee!

Dezember / Januar: selbstgebrannte CD

Hier wird eigentlich nicht wirklich etwas gebastelt. Aber: Musik mag doch jeder! Spielst du ein Instrument? Nimm dich selbst mit einem Mikrofon auf und brenne dein Stück auf eine CD. Fertig ist das diesjährige Weihnachtsgeschenk für deine Eltern (falls die dir nicht schon bei der Aufnahme geholfen haben. Apropos: Hilfe kann man hier sicher gut gebrauchen!). Oder singt als Familie eure Lieblingsweihnachtslieder auf eine CD und habt ein Supergeschenk für eure Großeltern. Du und deine Freunde: Habt ihr ein gemeinsames Lieblingslied? Sicher würden sie sich sehr über “euer Lied” freuen. Mit einem Folienstift oder einem Edding kannst du auf der Vorderseite des Rohlings eine nette Botschaft hinterlassen. Viel Spaß beim Musizieren!
Tipp: Natürlich kann man auf eine CD nicht nur Musik brennen. Du hast gerade lesen gelernt? Super! Lies dem Beschenkten doch die Weihnachtsgeschichte (noch besser: eine selbst geschriebene Weihnachtsgeschichte) vor!

Lakritz zu Besuch im Mehrgenerationenhaus Darmstadt

Ein Haus, in das man immer kommen kann. In dem es (beinahe) so viele Angebote, wie es Menschen in Darmstadt gibt. In dem jeder willkommen ist, ganz egal, wie alt er ist, ob männlich oder weiblich oder wo er herkommt. Ist das nicht ein Traum?

Ein Traum, das ist es wahrhaftig. Ein wahrgewordener Traum, in Gestalt des Mehrgenerationenhauses Darmstadt. Ein Projekt, das 2007 aus dem Mütterzentrum Darmstadt hervorging, einem 1981 gegründeten Verein, der zunächst vorwiegend Treffpunkt und Anlaufstelle für Mütter war. Seit das Mütterzentrum allerdings das Mehrgenerationenhaus geworden ist, liegen die Schwerpunkte unterschiedlich durch alle Zielgruppen verteilt. Die Jüngsten Mitglieder dürften wohl die Teilnehmer des Frühchen-Cafés oder der Krabbelgruppe sein, die Ältesten die Teilnehmer der regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen für Senioren, wie z.B. der Handysprechstunde. Vertreten sind natürlich auch die unterschiedlichsten Kulturen, da wäre z.B. das Treffen in russischer Sprache oder der Latina-Treff.
Was gibt’s sonst noch so? Gitarrenunterricht, Yoga, gemeinsames Frühstücken, Konzerte, Haareschneiden, Basteln. Weitere Angebote und genaue Termine gibt’s auf der Homepage: www.mehrgenerationenhaus-darmstadt.de.

Weil das alles so aufregend klingt, dachte ich mir, ich statte dem Mehrgenerationenhaus einen Besuch ab. Relativ unangemeldet. Macht nix. Ich komme einfach rein, stelle mich vor und bekomme spontan eine kleine Führung. Ein paar Kinder spielen in dem geräumigen Raum, im Nebenraum hört man die Baby-Musikgruppe. Auf einer Anrichte gibt es einige vortrefflich aussehende Köstlichkeiten, Kuchen und Muffins, die man gegen einen kleinen Preis erwerben kann. Apropos: Wie finanziert sich das Mehrgenerationenhaus? “Zuschüsse von Bund, Land und Stadt. Spenden. Es gibt einen kleinen jährlichen Mitgliedbeitrag, der von Mitgliedern des Fördervereins gezahlt wird. Und der Kuchen- und Getränkeverkauf.” Achso. Und gibt es bestimmte Zielgruppen? “Nein, es kommen die unterschiedlichsten Leute zu uns. Wie haben beinahe jede Altersgruppe, viele verschiedene Kulturen und beide Geschlechter gleichermaßen vertreten.”
Ich sehe mir alles genau an. Die Einrichtung gefällt mir. Man merkt irgendwie die Liebe, die dahinter steckt. Mir fällt die selbstgebastelte Pinnwand auf und die nostalgisch-moderne Mischung der Möbel. Es ist ein schöner Ort.

Und wie kommt man hin, zu diesem schönen Ort?
Das Mehrgenerationenhaus befindet sich in der Julius-Reiber-Straße 22 (Eingang im Hof). Von der Haltestelle “Klinikum” erreicht man die Julius-Reiber-Straße über die Wilhelm-Leuschner-Straße. Die Öffnungszeiten sind
Montag bis Freitag: 9.00 - 13.00 und Mo - Di 15.00 - 18.00 Uhr, Mi 16.00 - 18.00 Uhr, Do - Fr 15.00 - 18.00 Uhr.

Es lohnt sich!

Oktober / November: Tomatenzucchini-Auflauf

Du brauchst (für ca. 4 Personen):

- 3 große Kartoffeln
- 8 große Tomaten
- ca. 800g Zucchini
- 1 EL Olivenöl
- 3 Eier (M)
- 200g Schmand
- 200g Camembert
- Gewürze

So geht’s:

Als erstes die Kartoffeln waschen, kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Dann das Gemüse putzen, ebenfalls in Scheiben schneiden und mit etwas Olivenöl kurz in eine Pfanne andünsten. Den Boden einer Auflaufform mit den Kartoffelscheiben auslegen und darüber abwechselnd die Tomaten- und Zucchinischeiben schichten. Die Eier mit dem Schmand vermischen, nach Geschmack würzen (z.B. mit Pfeffer und Salz, Paprika und einer Msp. Muskatnuss) und gut über das Gemüse verteilen. Den Auflauf kurz abschmecken, eventuell nachwürzen. Zum Schluss den ebenfalls in Scheiben geschnittenen Camembert darauf verteilen und 20-30min bei 180°C backen. Warm serviert schmeckt’s am besten! (Foto © knipseline / PIXELIO)

Oktober / November: Weißtwurstsalat

Es ist Herbst. Herbstzeit ist Oktoberfestzeit und Oktoberfestzeit ist Weißwürstlzeit. Bei uns gibt es deshalb diesmal ein Rezept für einen Weißwürstlsalat.

Du brauchst (für ca. 4 Personen):

- 8 Weißwürstchen
- 2 rote Zwiebeln
- 1 TL Brühepulver
- 8 EL Essig
- 8 EL Öl
- 3 EL süßen Senf
- etwas Kresse (etwa ein Kästchen)
- Salz und Pfeffer

So geht’s:

Beginne damit, die Weißwürstchen in nicht kochendem Wasser zu garen. Das dauert etwa 10 Minuten. Vermische anschließend 5 EL warmes Wasser, das Brühepulver, den Essig, das Öl und den Senf miteinander. Schäle dann die Zwiebeln und schneide sie in dünne Ringe (eine Taucherbrille wirkt bei tränenden Augen wahre Wunder!). Häute nun die Weißwürstchen und schneide sie in Scheiben. Teile sie in 4 Portionen ein. Die Soße muss eventuell noch mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt werden, jedoch sind manchmal auch die Würstchen schon salzig genug. Verteile nun die Soße über die 4 Weißwurstportionen und verziere das Ganze mit etwas Kresse. (Foto © Stefan Ullbricht / PIXELIO)

Oktober / November: Flammkuchen

Du brauchst (ausreichend für 4 Personen):

- Fertigen Pizzateig für 2 Bleche
- 250g Magerquark
- 3 Eier
- 250ml süße Sahne
- 300g Zwiebeln
- 250g Schinken
- Pfeffer und Salz, Muskat

So geht’s:

Verrühre als erstes den Quark, die Eier und die Sahne miteinander. Schneide als nächstes die Zwiebeln in Ringe (Taucherbrille!) und den Schinken in Würfel und dünste sie in einer Pfanne etwas an. Rolle dann den Teig auf den beiden Blechen aus. Gib die Quarkmischung auf den Teig, verstreiche sie und verteile anschließend den Schinken mit den Zwiebeln darauf. Würze den Flammkuchen etwas und backe ihn 20-30min bei 180°C.
Ein richtiger Elsässer Flammkuchen wird auf einem Holztablett serviert.