Anton Oblaski - Kinderbeauftragter der Stadt Darmstadt

Kinderbeauftragte vertreten die Interessen von Kindern. Sie planen, koordinieren und kontrollieren städtische Aktivitäten zur Erhöhung der Kinder- und Familienfreundlichkeit bzw. passen auf, dass die Stadt kinderfreundlich bleibt. Sie geben aber auch Impulse für einen kinder- und familienfreundlichen Wirtschaftsstandort oder stellen Bedürfnisanalysen von Kindern und Familien in der jeweiligen Stadt auf. Städtische Gremien werden in Kinderangelegenheiten beraten. Mit Verbänden und Institutionen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, wird zusammengearbeitet. Sprechstunden für Kinder, Jugendliche und Eltern werden von ihnen angeboten. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können sich bei Problemen an sie wenden..

In Darmstadt gab es schon ab 1989 den ersten ehrenamtlich tätigen Kinderbeauftragen, Herrn Hans-Joachim Möglich. Bei seiner Verabschiedung 2004 betonte Oberbürgermeister Glenz, dass er seine ehrenamtliche Arbeit “mit Bravour gemeistert” hätte. Der so geehrte erwiderte, dass er allerdings sagen müsse, dass Darmstadt zwar die erste Stadt mit Kinderbeauftragtem war, doch hätten “die anderen aufgeholt und sind weitergegangen”:In vielen auch kleineren Städten gibt es heute ein Kinderbüro. Dies habe den Vorteil, dass dies als “Stabstelle” Querschnittaufgaben wahrnehmen könne. Und wohl ernster genommen und bei Entscheidungsprozessen mit einbezogen würde…
Trotz der Anträge verschiedener Fraktionen, die Arbeit des ehrenamtlich tätigen Kinderbeauftragten durch Maßnahmen wie die Einrichtung eines Kinderbüros und dessen Einbindung in alle für Kinder wichtigen Entscheidungen aufzuwerten oder die Stelle gar in eine hauptamtliche umzuwandeln, denn die Fülle der Aufgaben sei von einem ehrenamtlich arbeitenden Kinderbeauftragten nur schwer zu bewältigen, veränderte die Stadt Darmstadt nichts an der Situation. Der Magistrat der Stadt Darmstadt bestellte zum Nachfolger den ehrenamtlich tätigen Kinderbeauftragten Herrn Anton Oblaski

Nachfolgend ein Interview der Lakritz-Nachwuchsredakteurin Annabelle Weisser mit dem Kinderbeauftragten Anton Oblaski.

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Dezember / Januar: Stollencreme

Du brauchst (für 4 Personen):

- 100ml Apfelsaft
- 50g Rosinen
- 1 Messerspitze Zimtpulver
- 2 Pck. Vanillezucker
- 500g Speisequark (20% Fett)
- 100g Lebkuchen
- 4 EL flüssigen Honig
- 4 Desertgläser

So geht’s:

Gib den Apfelsaft mit den Rosinen, dem Zimt und dem Vanillezucker in einen Topf und erhitze das Ganze. Wenn die Mischung kocht, nimm sie vom Herd und lass sie abkühlen.
Vermenge in einer weiteren Schüssel den Quark mit dem Honig und gib die Rosinenmischung dazu.
Zerbrösle den Lebkuchen in kleine Stücke. Schichte nun die Brösel und den Quark immer abwechselnd in die Gläser. Achte darauf, dass du vorsichtig bist und die Schichten sich nicht allzu sehr vermischen.

Dezember / Januar: Rote-Bete-Suppe mit Röstkartoffeln

Du brauchst (für 4 Personen):

- 500g Rote Beten
- Salz und Pfeffer
- 250 g Kartoffeln
- 5 EL Öl
- ½ TL italienische Kräuter (getrocknet oder frisch)
- 1 große Zwiebel
- 1 l Gemüsebrühe
- 1 EL Zitronensaft

So geht’s:

Wasche die Roten Beten und lasse sie etwa eine halbe Stunde in kochendem Salzwasser garen. Schäle nun die Kartoffeln und schneide sie in kleine Würfel. Gib 2 EL Öl in eine beschichtete Pfanne und brate die Kartoffeln darin 10 – 15 an. Währenddessen kannst du sie mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Gieße nun die Roten Beten ab und lasse sie in kaltem Wasser abkühlen. Im Wasser kannst du sie auch gut pellen. Nimm sie nach dem Pellen heraus und würfle sie fein. Schäle und würfle nun auch die Zwiebel und dünste beides zusammen mit 3 EL Öl in einem Topf  kurz an. Lösche sie dann mit der Gemüsebrühe ab und lass die Suppe noch mal 5 Minuten köcheln. Püriere nun die Suppe und schmecke sie mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab.
Suppe und Kartoffeln kannst du zusammen gut servieren.

Dezember / Januar: Schweizer Müsli

Du brauchst (für 4 Personen):

- 5–6 EL blütenzarte Haferflocken
- 1 Messerspitze Zimtpulver
- 1 Apfel
- 1 TL Zitronensaft
- 1 Birne
- 150g Vollmilchjoghurt
- 4 EL flüssiger Honig
- nach Geschmack Zimt zum Bestreuen

So geht’s:

Vermische die Haferflocken mit dem Zimt. Gib 125 ml kaltes Wasser dazu und lass die Mischungüber Nacht zugedeckt im Kühlschrank quellen. Wasche am nächsten Morgen das Obst und viertle und entkerne es. Reibe den Apfel grob und beträufle ihn mit Zitronensaft, damit er nicht braun wird.
Vermische nun Joghurt, Apfel und Haferflocken. Teile das Müsli in Portionen und bestreue es mit der inzwischen gewürfelten Birne. Träufle Honig darüber bestäube das Müsli nach Belieben mit Zimt.

Dezember / Januar: Keksdose

Du brauchst:

- Metalldose, Form und Größe nach Belieben (z.B. im Bastelladen oder in gut sortierten Warenhäusern)
- Lack
- Kleber
- Verzierungen

So geht’s:

Bei den vielen Plätzchen in der Adventszeit sind Keksdosen beinahe unverzichtbar. Am liebsten isst man natürlich Kekse aus einer Dose, die man selbst gestaltet hat. Dazu sollte man sich zuerst eine herkömmliche Dose besorgen und mit Lack grundieren. Achte darauf, dass auch alle Stellen bemalt sind. Lass dir beim Lackieren der Dose am Besten helfen.
Dann musst du die Dose bloß noch verzieren. Du kannst z.B. mit Filzstiften etwas drauf malen oder du beklebst sie mit allerlei schönen Dingen, die du so findest. Du kannst etwas aus der Natur nehmen, wie Tannenzweige oder vielleicht sogar ein paar Kekse daraufkleben ( wenn niemand was dagegen hat). Die aufgeklebten Kekse kann man dann natürlich nicht mehr essen.

Dezember / Januar: Puzzleball als Geschenkverpackung

Du brauchst:

- Ein Geschenk
- Einen Puzzleball

So geht’s:

Wenn du jemandem zu Weihnachten etwas schenken möchtest, aber keine Ahnung hast, wie du es verpacken sollst, nimm doch einen Puzzleball. Das ist “mal was anderes” und auch gar nicht schwer (nur ein bisschen zeitaufwendig). Besorg dir einen Puzzleball ( es gibt sie in verschiedenen Größen) und puzzle ihn. Lass ein Loch, das so groß ist, dass das Geschenk noch durchpasst. Lege das Geschenk dann in den Ball und puzzle ihn fertig.
Wenn du einen Ball mit einem Motiv findest, das zum Geschenk oder dem Beschenkten passt, ist das natürlich doppelt gut. (Foto © hofschlaeger / PIXELIO)

Dezember / Januar: Streichholzschachtelwelten

Du brauchst:

- Eine leere Streichholzschachtel
- Kleber und Schere
- Buntes Papier
- Stifte
- Eventuell Federn oder Watte
- Eventuell Glitzer
- Eventuell Modellfiguren
- Eventuell Knete

So geht’s:

Ein wunderschöne Weihnachtsgeschenk ist eine selbstgebastelte Welt, die so klein ist, dass sie in eine Streichholzschachtel passt.
Besorg dir dazu eine Streichholzschachtel, natürlich ohne Streichhölzer, und bekleb’ sie zuerst mit buntem Papier, da die Aufdrucke auf Streichholzschachteln meistens nicht so schön sind.
Das Innere der Schachtel kannst du einrichten, wie du möchtest. Du kannst alles selbst machen.
Du kannst zum Beispiel aus Perlen eine kleine Figur legen, die du auf Watte bettest. Oder du machst eine “richtige” Figur aus Knete. Wenn dir das Selbstmachen zu “friemelig” ist, kann man auch Modellfiguren kaufen. Die gibt es in Spezialgeschäften für Modellbau.
Achte bei allem darauf, dass du es gut festgeklebt hast, damit nichts verrutscht.
Außen auf die Schachtel, bzw. auf das bunte Papier kannst du noch etwas schreiben; du kannst zum Beispiel deiner Welt einen Namen geben oder du schreibst einfach “Für … , Von …”