August / September: Chili con carne (ohne  carne)

Du brauchst:

- 1 bis 1,5 kg Tomaten
- 2 Dosen Mais
- 2 Dosen Kidney-Bohnen
- 1 Paprika
- 2 bis 3 Chilischoten
- Pfeffer und Salz

So geht’s:

Jetzt zu dieser Jahreszeiten finden öfters Grillparties statt, zu denen jeder Gast etwas mitbringen soll, z.B. einen Salat. Wenn man allerdings keine Lust hast, den 5. Nudelsalat mitzubringen, sollte man sich etwas Neues ausdenken.
Wie wär’s da mit Chili con carne (das ist spanisch und heißt auf deutsch “Chili mit Fleisch”)? Diese Speise, die sonst als Hauptgericht serviert wird, ist dann also eine Beilage. In diesem Fall lassen wir das Fleisch allerdings weg, das liegt ja schließlich auf dem Grill!
Also, los geht’s! Als erstes solltest du die Tomaten waschen und von allem Grünen befreien. Wenn du Lust hast und es dir besser schmeckt kannst, du sie auch schälen, das ist allerdings nicht unbedingt nötig und macht eine Menge Arbeit.
Gib die Tomaten als nächstes in eine Schüssel und “zermatsche” sie mit einer Gabel zu einem Brei.
Wasche nun die Paprika, entferne das Innere und schneide sie in kleine Stücke. Gib sie dann zu den Tomaten.
Der Mais und die Bohnen sind schnell hinzugefügt, nun erhitzt du die Masse auf mittlerer Stufe bis sie schwach kocht.
In der Zwischenzeit schneidest du die Chilischoten der Länge nach auf ( jede Schote nur einmal, nicht zu klein schneiden!). 2 -3 Chilischoten ist nur ein Vorschlag. Wahrscheinlich magst du das Essen nicht allzu scharf, dann halte dich wirklich an dieses Maß. Wenn du scharf magst, kannst du es auch mit 4 oder 5 versuchen, damit solltest du aber vorsichtig sein.
Wenn die Masse kocht, gib die Chilischoten dazu und schmecke das Ganz noch mit Pfeffer und Salz ab.
Dann warm servieren oder abkühlen lassen.

August / September: Apfelkuchen

Du brauchst:

- 4 bis 6 Äpfel
- 70 g Butter
- 1 Tasse Mehl
- 1 Tasse Speisestärke (z.B. Mondamin)
- 1 Tasse Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- einen Schuss Milch

So geht’s:

Es dauert nicht mehr lange, dann sind die ersten Äpfel reif. Aus diesem Anlass gibt es diesmal das Rezept für einen richtigen Apfelkuchen wie aus Omas Zeiten. Am besten natürlich mit selbst gepflückten Äpfeln.
Als erstes solltest du den Ofen vorheizen, auf 180°C. Dann wäschst du die Äpfel, entfernst die Kerngehäuse und schneidest sie in dünne Schnitze, die du anschließend in einer Springform verteilst.
Die restlichen Zutaten verrührst du alle zu einem glatten Teig und gießt ihn gleichmäßig über die Äpfel.
Wenn der Ofen heiß genug ist, kannst du den Kuchen hinein schieben und etwa 40 Minuten backen.
Ob er fertig ist, kannst du mit der Stäbchenmethode herausfinden. Außerdem sollte er eine goldbraune Kruste bekommen haben.
Wenn er gut ist, holst du ihn aus dem Ofen und bestreust ihn noch mit Puderzucker.
Am leckersten ist er, wenn er gleich warm gegessen wird.

August / September: Windlicht

Du brauchst:

- Pappkarton (solchen, den man noch gut einrollen kann)
- Transparentpapier
- Schere
- Kleber
- Teelicht

So geht’s:

Nichts passt an lauen Spätsommerabenden besser auf den Tisch als ein hübsches Windlicht, dass alle Gesichter in einen magisch flackernden Kerzenschein taucht. Und das geht ganz einfach selbst herzustellen:
Die Grundidee besteht immer daraus, dass man ein Stück Karton so zusammenrollt, dass die beiden Enden gerade so überlappen und es so festklebt.
Vorher kann man allerdings in den Pappkarton noch Löcher schneiden, z.B. in Herzform oder Sternform. Hinter diese klebt man dann an die spätere Innenseite der Rolle etwas Transparentpapier.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann einfarbige Lichter basteln, oder verschiedenfarbiges Transparentpapier verwenden. Natürlich kann man das Windlicht selbst auch hoch oder tief zuschneiden (am besten vor dem Rollen!), der Umfang des Kreises kann auch variieren. Schmucksteine, Federn oder Glitzer sehen sicher auch hübsch aus.
Zum Schluss noch ein Teelicht hineinstellen und die Stimmung genießen.

August / September: Pappmaché

Du brauchst:

- Alte Zeitungen
- Wasser
- Kleister
- Eventuell Luftballons
- Wandfarbe

So geht’s:

Um die Masse herzustellen, benötigst du eigentlich nur Zeitung und Kleister. Damit das ganze keine allzu klebrige Angelegenheit wird, fügt man auch noch Wasser hinzu. Und schon kann’s losgehen. Reiße zunächst die Zeitung in möglichst dünne Streifen. Den Kleister vermischst du halb und halb mit Wasser und rührst die Mischung dann unter die Zeitungsstücke. Nun musst du lange rühren und kneten.
Die richtige Konsistenz ist erreicht, sobald das Pappmaché feucht genug ist, um daraus Figuren zu formen, aber nicht tropft. Jetzt kannst du daraus alles formen, was dir in den Sinn kommt. Du kannst z.B. einfach etwas Formen, wie mit Knete (wenn gerade Halloween wäre, könntest du jetzt wunderbar ein paar abgehackte Finger herstellen). Du kannst auch einen Luftballon aufblasen und das Pappmaché auf dem Luftballon verteilen. Wenn später alles gut durchgetrocknet ist, stichst du mit einer Nadel unten in den Luftballon und holst ihn so heraus (dafür muss man natürlich im Pappmaché ein Loch lassen). Das ist eine gute Grundlage um einen Kopf zu basteln.
Wenn du mit formen fertig bist, solltest du das Ganz mindestens 5 Stunden trocknen lassen; am besten über Nacht.
Wenn du dich vergewissert hast, dass das Gebastelte wirklich nirgends mehr feucht ist, kannst du es bemalen. Nimm dazu am besten Wandfarbe, denn Wasserfarbe oder Ähnliches hat nicht genügend Deckkraft.
Wenn auch die Farbe getrocknet ist, ist das Pappmaché fertig.
Kleiner Tipp noch: Falls möglich, empfehle ich, den gesamten Vorgang draußen durchzuführen, also im Garten oder auf dem Balkon, um Sauereien und schlechte Luft zu vermeiden.

August / September: Stifthalter

Du brauchst:

- Alte Blechbüchse
- Einfarbige und gemusterte Servietten
- Kleister
- Pinsel
- Schere

So geht’s:

Pünktlich zum Schulbeginn wird bei Lakritz ein Stiftehalter gebastelt, der dem großen Chaos auf dem Schreibtisch vorbeugt.
Dazu dient eine alte Konservendose. Bitte achte darauf, dass die Dosen gut ausgewaschen sind, damit es nicht anfängt zu stinken oder gar zu schimmeln.
Wenn sie also richtig sauber sind, beginne mit der Serviettentechnik. Dazu zieht man immer die oberste Lage der Serviette ab und legt sie auf das Objekt, also die Dose. Dann taucht man den Pinsel in den Kleister (im Bastelladen gibt es auch speziellen Serviettenkleister) und streicht immer von innen nach außen bis die komplette Serviette eingekleistert ist.
Je nach dem, was für Servietten du hast und was die gefällt, kannst du auch hier ganz verschiedene Variationen ausprobieren. Gut sieht es bestimmt aus, wenn du eine einfarbige Serviette als Hintergrund benutzt und, wenn dieser nach etwa 5 Stunden getrocknet ist, ein Motiv oben drüber klebst.
Zum Schluss solltest du auch hier das Ganze wieder über Nacht trocknen lassen.
Dann bloß noch alles hinein, was hinein soll – Stifte, Schere, Kleber, Lineal… – und schon ist der Stiftehalter fertig!